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KZ-Steinbruch im Petitionsausschuss: Ende des Abbaus gefordert | BR24

© BR/Thomas Muggenthaler

Historischer Ort: Steinbruch Flossenbürg

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    KZ-Steinbruch im Petitionsausschuss: Ende des Abbaus gefordert

    Heute wird über die Zukunft des Granitabbaus im KZ-Steinbruch in Flossenbürg beraten. Grünen-Politiker fordern das Ende des Abbaus nach Ablauf des Pachtvertrags.

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    Der Wissenschaftsausschuss des Bayerischen Landtages berät heute über den umstrittenen Granitabbau im KZ-Steinbruch von Flossenbürg (Lkr. Neustadt an der Waldnaab). Abgeordnete der Grünen fordern, dass der Pachtvertrag nicht verlängert und das Steinbruchareal in die Gedenkstätte einbezogen wird.

    Pachtvertrag endet 2024

    Derzeit haben die Granitwerke Baumann den KZ-Steinbruch "Wurmstein" gepachtet und von dort auch Granit für die Sanierung der mittelalterlichen Steinernen Brücke in Regensburg geliefert. Der Pachtvertrag endet 2024. Auf dem Areal des Steinbruchs stehen auch historisch wertvolle Originalgebäude aus der KZ-Zeit. Zwei sind inzwischen eingestürzt.

    Sibler für Ende des Granitabbaus

    Zuletzt hat Kultusminister Bernd Sibler (CSU) vor Ort erklärt, dass er genauso wie sein Vorgänger Ludwig Spaenle (CSU) für ein Ende des Granitabbaus ist. Er hat der Gemeinde in Aussicht gestellt, Universitätsstandort zu werden, nachdem die KZ-Gedenkstätte mit der Universität Regensburg einen Kooperationsvertrag geschlossen hat.