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Kuscheln mit der Roboter-Robbe Paro | BR24

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Im Krankenhaus Weilheim-Schongau gibt es seit Mittwoch eine Kuschelrobbe, die auf Berührung reagiert. Sie soll dementen Patienten beim Aufenthalt in der Akut-Geriatrie ihr Dasein erleichtern.

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Kuscheln mit der Roboter-Robbe Paro

Im Krankenhaus Weilheim-Schongau gibt es seit Mittwoch eine Kuschelrobbe, die auf Berührung reagiert. Sie soll dementen Patienten beim Aufenthalt in der Akut-Geriatrie ihr Dasein erleichtern.

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Seit über 15 Jahren wird die in Japan entwickelte Robbe in Pflegeeinrichtungen und Krankenhäusern eingesetzt. Die Robbe reagiert auf Ansprechen, auf Streicheln, gibt Laute von sich und bewegt ihre Kulleraugen, den Kopf und auch die Flossen.

Tier-Ersatz soll Patienten die Kommunikation erleichtern

Dass Tiere sich in der Pflege positiv auswirken, ist seit langem bekannt. Aber echte Tiere würden im Klinikalltag große Anforderungen mit sich bringen, zum Beispiel was Haltung und Hygiene betrifft. Die Pflegerobbe Paro ist dagegen pflegeleicht.

Patienten werden ruhiger und ansprechbarer

Im benachbarten Schongau ist Paro schon länger im Einsatz - mit Erfolg. Die Stationsleiterin Lolita Hönig berichtet von Patienten, die sich von Paro beruhigen lassen und deren Selbstwertgefühl im Umgang mit der Robbe merklich zunimmt.