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Kurzarbeit bei Kunststoff-Hersteller Rehau AG | BR24

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Kurzarbeit bei Kunststoff-Hersteller Rehau AG

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Kurzarbeit bei Kunststoff-Hersteller Rehau AG

Die abflauende Konjunktur in der Autoindustrie setzt jetzt auch dem oberfränkischen Kunststoff-Hersteller Rehau AG zu. Das Unternehmen musste Kurzarbeit in Teilbereichen anmelden - auch Beschäftigte am Stammsitz im Landkreis Hof sind betroffen.

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Die Konjunktur schwächelt - was die Automobilindustrie zunehmend in eine schwierige Lage bringt. Die Folgen bekommt auch der fränkische Kunststoff-Hersteller Rehau AG zu spüren. In verschiedenen Teilbereichen musste das Unternehmen jetzt Kurzarbeit anmelden, wie ein Rehau-Sprecher auf BR-Anfrage mitteilt. Betroffen sind rund 600 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den Werken Feuchtwangen – das ist über eine Drittel der dortigen Beschäftigen.

Auch 50 Beschäftigte in Oberfranken betroffen

Außerdem gilt die Kurzarbeit auch für 50 Mitarbeiter im zentralen Werkzeug-Bau am Stammsitz im oberfränkischen Rehau im Landkreis Hof. "Wir haben hier zum einen auf die Entwicklungen in der Automobilindustrie reagiert, die ihre Serienanläufe verschoben hatten. Zum anderen haben einige unserer Industriekunden, zum Beispiel aus der Möbelindustrie, ihre Abrufzahlen heruntergefahren", teilt Rehau-Sprecher Thomas Mavridis mit.

Keine Angaben zur Dauer der Kurzarbeit

Zum zeitlichen Rahmen der Kurzarbeit machte Mavridis keine Angaben. Deutschlandweit beschäftigt das traditionsreiche Familienunternehmen Rehau AG rund 8.000 Menschen, weltweit sind es nach eigenen Angaben etwa 20.000. Im vergangenen Sommer hatte die Rehau AG überraschend die Führungsspitze ausgewechselt.

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BR-Reporter Jörg Hertle in Feuchtwangen

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