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Kurs in Nürnberg: Migrantinnen in die Politik | BR24

© BR/Ulrike Lefherz

Migrantinnen in die Politik: Marija Jehle, Reka Lörincz und Hanane Malki sind drei, die sich politisch engagieren wollen.

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    Kurs in Nürnberg: Migrantinnen in die Politik

    Sie stammen aus Marokko, China und dem Kosovo und wollen sich in die Gesellschaft einbringen. 15 Frauen aus Bayern haben an einem Kurs "Migrantinnen in die Politik" teilgenommen. Dieser ist am Freitag in Nürnberg zu Ende gegangen.

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    In der Politik sind Frauen weiterhin unterrepräsentiert, beklagt Reka Lörincz von der Arbeitsgemeinschaft der Ausländerbeiräte in Bayern. Nur 178 von insgesamt 2056 Gemeinden in Bayern werden von Bürgermeisterinnen geleitet. Und Menschen mit ausländischen Wurzeln seien erst recht nicht entsprechend ihres Bevölkerungsanteils in den Parlamenten vertreten.

    Im politischen Geschäft Fuß fassen

    Migrantinnen hätten es dabei doppelt schwer, im politischen Geschäft Fuß zu fassen. In einem mehrmonatigen Kurs haben Frauen nun gelernt, welche Parteien es gibt und was man tun muss, um einen Listenplatz für eine Wahl zu bekommen. Die Bundeszentrale für politische Bildung finanziert diesen Kurs in Bundesländern, in denen bald Kommunalwahlen anstehen. Für die Frauen noch rechtzeitig, um sich als Kandidatin zu bewerben.

    Hanan Malki: "Die Zukunft ist weiblich"

    Für Hanan Malki aus Eggenfelden in Niederbayern ist klar, dass sie sich bei der CSU engagieren wird. "Ich will natürlich in eine Partei, die auch regieren kann", sagt sie. Malki stammt aus Marokko, studierte Germanistik und Betriebswirtschaftslehre und rief im Landshuter Raum eine Vernetzungsplattform für Frauen ins Leben. Die Zukunft ist weiblich, ist ihr Motto. "Hier kann ich der CSU noch etwas nachhelfen", sagt die resolute Dame. Zum Kurs gehörten Informationen über das Parteiensystem in Deutschland, welche Partei wofür steht sowie Rhetorik und Verhandlungsführung.