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Kurden-Demos gegen türkische Militäroffensive bleiben friedlich | BR24

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In mehreren deutschen Städten hatten Kurden heute zum Protest gegen die türkische Militäroffensive in Nordsyrien aufgerufen. Die größte Kundgebung fand in Köln statt. Dort nahmen rund zehntausend Menschen an einer Demonstration teil.

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Kurden-Demos gegen türkische Militäroffensive bleiben friedlich

Tausende pro-kurdische Demonstranten haben heute gegen die türkische Militäroffensive in Nordsyrien protestiert. In zehn deutschen Städten fanden Kundgebungen statt, die größte davon in Köln. Auch in Nürnberg gingen rund 750 Menschen auf die Straße.

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In zehn deutschen Städten gab es heute Protestaktionen gegen die türkische Militäroffensive in Nordsyrien: In Köln etwa waren mehr als 10.000 Teilnehmer bei einer pro-kurdischen Kundgebung, in Frankfurt am Main demonstrierten rund 4.500 Menschen friedlich. Auch in Nürnberg gingen nach Angaben der Polizei rund 750 Menschen auf die Straße.

Alle Demos blieben weitgehend friedlich

Die befürchteten Eskalationen blieben überall weitgehend aus. Nach Angaben der Polizei verlief auch die Demonstration in der Nürnberger Innenstadt überwiegend friedlich. Nur vereinzelt kam es zu Störungen - etwa in der Nähe des Hauptbahnhofs, als ein Passant in Richtung der Demonstranten den sogenannten "Wolfsgruß" der türkischen, rechtsextremistischen "Grauen Wölfe" gezeigt habe.

Verstöße gegen Waffenruhe in Nordsyrien

Die Entwicklungen in Nordsyrien bereiten derweil weiter Sorgen. Die kürzlich vereinbarte Waffenruhe hält nicht überall. Türkei und kurdische Kämpfer warfen sich am Samstag gegenseitig Verstöße gegen die Vereinbarung vor. Die zuletzt stark umkämpfte Grenzstadt Ras al-Ain stand Aktivisten zufolge vereinzelt weiter unter Beschuss.