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Kunstminister Sibler zu Corona-Lockerungen: "Ein Spagat" | BR24

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Der Bayerische Kunstminister spricht von schrittweisen Lockerungen der Corona-Regeln in den bayerischen Theatern und Opernhäusern. Bei einem Pilotversuch an der Bayerischen Staatsoper durften 500 Besucher im Nationaltheater sein.

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Kunstminister Sibler zu Corona-Lockerungen: "Ein Spagat"

Der Bayerische Kunstminister spricht von schrittweisen Lockerungen der Corona-Regeln in den bayerischen Theatern und Opernhäusern. Bei einem Pilotversuch an der Bayerischen Staatsoper durften 500 Besucher im Nationaltheater sein.

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Bei einem Pilotversuch an der Bayerischen Staatsoper sollen schrittweise mehr als die maximal erlaubten 200 Besucher pro Vorstellung erlaubt sein, sagte Bernd Sibler, der Bayerische Staatsminister für Wissenschaft und Kunst, in der Bayern 2-radioWelt: "Wir haben in den letzten Monaten eine klare Strategie der Erweiterungsschritte gefahren und beispielsweise auch in Museen die Abstände verkleinert." Bei der Premiere von "7 Deaths of Maria Callas" durften 500 Gäste im Nationaltheater sitzen. Für Sibler ist es "ein Spagat zwischen Sehnsucht nach Kultur und Sicherheit", den man aushalten müsse.

Im Bayerischen Nationaltheater in München könne man die schrittweise Lockerung der Beschränkungen ausprobieren und Erfahrungen sammeln, sagte Siebler. Das Haus fasst 2.100 Besucher, künftig sollen 500 Plätze belegt werden können. Man brauche im Kulturbetrieb ein Stück Normalität, müsse aber vor dem Hintergrund steigender Infektionszahlen Erfahrungen sammeln, so der Kunstminister.

Staatliche Hilfsprogramme nutzen

Zur Unterstützung kleinerer Bühnen hob der Kunstminister das bayerische Spielstättenprogramm der Staatsregierung hervor: Von 30 Millionen Euro würden Beträge zwischen 50.000 und 300.000 Euro an kleine und mittlere Bühnen in Bayern ausbezahlt.

Abseits von der wirtschaftlichen Perspektive lebten viele kleine Häuser aber auch von der dichten Atmosphäre - hier ändere sich auch der Charakter der Veranstaltungen. Auch die Programme der Bühnen müssten angepasst werden. "Der Triumphmarsch aus 'Aida' wird nicht gerade das erste Stück sein", sagte Sibler. Die Hygiene-Auflagen müssten auch auf der Bühne eingehalten werden.

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