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Kunst in den Startlöchern: Nürnberg plant neue Ausstellungen | BR24

© Barbara Probst / VG Bild-Kunst Bonn

Fotografien der Künstlerin Barbara Probst sollen ab März 2021 in der Kunsthalle Nürnberg ausgestellt werden.

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    Kunst in den Startlöchern: Nürnberg plant neue Ausstellungen

    Seit Monaten haben Museen und Galerien wegen der Corona-Pandemie geschlossen. Das KunstKulturQuartier der Stadt Nürnberg hofft, dass schon im März wieder Ausstellungen möglich sind. Die Ausstellungsmacher sind bestens vorbereitet.

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    Von
    • Tina Wenzel

    In Nürnberg stehen neue Ausstellungen in den Startlöchern. Sobald Kunst- und Kultureinrichtungen wieder öffnen können, will das KunstKulturQuartier der Stadt mit mehreren Schauen das Publikum wieder in seine Häuser locken. Dabei werde selbstverständlich auf die Hygiene- und Abstandsregeln geachtet, sagt Nürnbergs Kulturbürgermeisterin Julia Lehner (CSU). "Analog den Einzelhandelsgeschäften müssen die Museen, Galerien und Ausstellungshäuser wieder geöffnet werden, denn hier kann man am allerbesten die Besucherströme regulieren und führen", betont Lehner.

    Anfang März könnten erste Kunstausstellungen öffnen

    Die ersten Ausstellungen sind bereits für Anfang März angedacht – sollte eine Öffnung möglich sein. So will die Kunsthalle Nürnberg beispielsweise Bilder der international tätigen Fotografin Barbara Probst zeigen. In der Nürnberger Kunstvilla soll sich anlässlich des Jubiläumsjahrs "1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland" eine Ausstellung mit der jüdischen Hopfenhändler- und Bankiersfamilie Hopf aus Nürnberg beschäftigen. Das komplette Ausstellungsprogramm in den einzelnen Häusern des KunstKulturQuartiers ist hier zu finden. Nicht nur Ausstellungen sollen die Kultur in Nürnberg wiederbeleben. So plant die Stadt beispielsweise auch, dass die Nürnberger Kaiserburg im Mai bunt beleuchtet wird.

    Wegen Corona testete das KunstKulturQuartier digitale Formate

    Auch wenn das KunstKulturQuartier wegen der Pandemie lange schließen musste, war das Jahr 2020 kein verlorenes Jahr, betonte Michael Bader, der Direktor des KunstKulturQuartiers. "Ohne den Verlauf des Jahres 2020 hätte unser Forschen und Experimentieren mit neuen Medien nicht diese Fahrt aufgenommen", sagte Bader. Man kuratiere und kommuniziere beispielsweise digital und transformiere künstlerische Prozesse via Facebook und Instagram. Auch in Zukunft sollen Konzepte, die im Digitalen entstanden sind, weitergedacht und weiterentwickelt werden.

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