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Kundgebungen in Passau: Polizei mit Verlauf zufrieden | BR24

© BR/Martin Gruber

Die Polizei hielt beide Kundgebungen voneinander entfernt.

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Kundgebungen in Passau: Polizei mit Verlauf zufrieden

Die Polizei in Passau hat nach Abschluss zweier Kundgebungen am Samstag in der Innenstadt eine weitgehend positive Bilanz gezogen. Von einem "insgesamt friedlichen Versammlungstag" ist die Rede - trotz einiger kleiner Zwischenfälle.

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Nach Ende zweier Kundgebungen in der Passauer Innenstadt hat die Polizei eine überwiegend positive Bilanz gezogen. In einer Mitteilung ist von einem "insgesamt ruhigen Verlauf" die Rede.

Kundgebungen in Sichtweite voneinander

Die rechtspopulistische Bewegung "Pax Europa" hatte mit ihrem Redner Michael Stürzenberger vom Samstagvormittag an bis gegen 17 Uhr in der Fußgängerzone das Gespräch mit Passanten gesucht. Zeitweilig hatten sich rund 100 Gegendemonstranten gut 50 Meter entfernt an einer Absperrung aufgebaut und gegen die Veranstaltung protestiert.

Störaktionen, Gewahrsam und Anzeigen

Laut Polizei, die mit einem größeren Aufgebot vor Ort war, beendete der "Runde Tisch gegen Rechts" seine Aktion gegen 14.15 Uhr. Anschließende kleinere Störaktionen von Sympathisanten wurden von der Polizei gestoppt, zwei Menschen bis zum Ende der "Pax Europa"-Veranstaltung in Gewahrsam genommen, "um weitere Störungen zu vermeiden", wie es hieß. In einigen Fällen habe auch "leichter unmittelbarer Zwang" eingesetzt werden müssen.

Insgesamt wurden mehrere Anzeigen wegen wechselseitiger Beleidigungen und Körperverletzung gestellt. Und auch eine Anzeige nach dem Pressegesetz gab es laut Polizei, da bei "Pax Europa" ein Flyer ohne Impressum verteilt wurde.

© BR

Lautstark, aber weitgehend friedlich laufen bisher zwei Kundgebungen in der Passauer Innenstadt.