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"Just don't do it": Kundgebung gegen Rechts in München | BR24

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Bayerns Ministerpräsident Markus Söder

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"Just don't do it": Kundgebung gegen Rechts in München

Vor dem Hintergrund der Kommunalwahl am 15. März haben die Sozialgenossenschaft Bellevue di Monaco und viele weitere Bündnisse, Parteien und Vereine zu einer Demo gegen Rechts in München aufgerufen. Die Demonstranten haben prominente Unterstützer.

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Die Kundgebung “gegen AfD und rechten Terror” startete um 16 Uhr auf dem Max-Joseph-Platz vor der Bayerischen Staatsoper. Angekündigt haben sich prominente Redner. Darunter der bayerische Ministerpräsident Markus Söder, der Münchner Oberbürgermeister Dieter Reiter, Grünen-Politikerin Claudia Roth und Charlotte Knobloch, die Präsidentin der Isrealitischen Kultusgemeinde München und Oberbayern.

Söder: "Klares Zeichen gegen rechten Terror"

Markus Söder äußerte sich bereits vorab: “Alle demokratischen Kräfte müssen in diesen Zeiten zusammenstehen. Daher ist es mir ganz persönlich wichtig, für die Demokratie in unserem Land Farbe zu bekennen und ein klares Zeichen gegen Extremismus und rechten Terror zu setzen.“

1.500 Teilnehmer angemeldet

Wie groß die Veranstaltung wird, ist noch nicht klar. Angemeldet sind etwa 1.500 Teilnehmer. Oberbürgermeister Dieter Reiter ist sicher, dass die Münchner und Münchnerinnen wieder in großer Zahl dabei sein werden. Hintergrund der Demo sind die rechtsradikalen Attentate der jüngste Vergangenheit, die Mordanschläge in Hanau und der Terroranschlag in Halle.

Prominente Unterstützer

Unterstützt wird Bellevue di Monaco bei dieser Demo nicht nur von der Organisation “München ist bunt” und der “Lichterkette”, auch die Kabarettisten Gerhard Polt und Maxi Schafroth sollen die Kundgebung befürworten. Außerdem sämtliche Parteien und Bündnisse. Die Aufzählung der Unterstützer ist 18 Zeilen lang. Ziel sei, parteiübergreifend für die Demokratie zu kämpfen.

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Bei der Demonstration gegen rechten Terror gab der Münchner OB Reiter ein klares Bekenntnis für ein buntes, weltoffenes München ab.

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Ein breites Bündnis - von der CSU bis hin zu linken Gruppen - demonstriert in München gegen rechte Gewalt, Fremdenhass und die AfD. Laut BR-Reporter Mathias Flasskamp ist es ein Novum, dass so explizit gegen eine einzelne Partei demonstriert wird.

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