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Kundgebung für den Tango Argentino in Fürth | BR24

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Vor dem Rathaus in Fürth haben heute Tangoliebhaber um Unterstützung für Kulturschaffende der Tango-Argentino-Szene geworben. Diese Kundgebung war Teil einer bundesweiten Aktion Tangoschaffender, so die Fürther Veranstalter

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Kundgebung für den Tango Argentino in Fürth

Der Tango Argentino darf wegen Corona nicht verschwinden: Vor dem Rathaus in Fürth haben heute Tangoliebhaber um Unterstützung für Kulturschaffende der Tango-Argentino-Szene geworben. Diese Kundgebung war Teil einer bundesweiten Aktion.

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Tänzer, Musiker und Veranstalter befürchten, dass der Tango Argentino durch die Einschränkungen in der Corona-Krise aus der regionalen Kulturszene verschwindet. Deshalb haben sie in Fürth nicht nur vor dem Rathaus getanzt, sondern auch eine Petition an Rathauschef Thomas Jung (SPD) übergeben.

Tangoschaffende fallen durch alle Hilfsraster

An erster Stelle steht die Forderung, die Kulturschaffenden des Tango Argentinos in die Kulturförderung und in die Hilfsprogramme für die Kulturbranche von Bund und Ländern mit einzubeziehen. Der Tango Argentino gehört inzwischen zum immateriellen Kulturerbe – seine Kulturschaffenden stünden aber am finanziellen Abgrund.

Pure Existenznöte

Tangoschulen und Tangoorchester, Tanz- und Festivalveranstalter sowie die Musiker und Tänzer fürchten um ihre wirtschaftliche Existenz, denn bisher fallen sie durch das Raster fast aller Hilfsprogramme, so Stefanie Stenzel aus dem Veranstalterteam. In Fürth habe sich gerade in den letzten Zeit eine attraktive und lebendige Tango-Argentino-Szene entwickelt. Die dürfe der Corona-Krise nicht zum Opfer fallen.

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