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Landrat Klaus-Peter Söllner über Bundeswehrsoldaten, die in Kulmbacher Altenheimen den Betrieb aufrechterhalten.

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Kulmbach: Soldaten halten Betrieb in Altenheimen aufrecht

Der Corona-Inzidenzwert im Landkreis Kulmbach ist stark gesunken, aber immer noch über 200. Kulmbach ist nach wie vor ein Hotspot. Pflegekräfte von mehreren Alten- und Pflegeheimen sind infiziert und in Quarantäne. Bundeswehrsoldaten helfen aus.

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Von
  • Markus Feulner

Die Corona-Fallzahlen im Landkreis Kulmbach sinken und damit auch der Inzidenzwert. Nachdem am vergangenem Wochenende der Sieben-Tage-Inzidenzwert pro 100.000 Einwohner auf 324 gestiegen war, liegt er heute nur noch bei 217,9. Das teilte das Landratsamt mit, das sich auf Zahlen des Gesundheitsamtes bezieht mit Stand von 12.00 Uhr.

Im Landkreis Kulmbach mehr als 60 Corona-Tote

Gegenüber dem Vortag wurden 34 weitere Fälle in Stadt und Landkreis Kulmbach gezählt. Eine weitere Person ist gestorben. Damit sind derzeit 397 Corona-Fälle bekannt. In Quarantäne befinden sich 742 Personen. Die Zahl der Todesfälle ist auf 63 gestiegen.

Soldaten aus Veitshöchheim helfen in Kulmbacher Altenheimen

Wie Landrat Klaus-Peter Söllner (FW) auf einer Pressekonferenz mitteilte, sei es unter anderem durch den massiven Einsatz von Bundeswehrsoldaten gelungen, die Fallzahlen einzudämmen und vor allem in den drei betroffenen Alten- und Pflegeheimen für Entlastung des Personals zu sorgen. 27 Soldaten aus Veitshöchheim und 27 aus Feldkirchen bei Straubing, hätten in den betroffenen Heimen der Arbeiterwohlfahrt in Kulmbach und einem weiteren Heim in Wirsberg die Arbeit aufgenommen. Die Hälfte der Soldaten sind ausgebildete Pflegekräfte.

Bundeswehrsoldaten ersetzen in Kulmbach infizierte Pflegekräfte

Ohne die Bundeswehr, so Landrat Söllner, hätte der Regelbetrieb in den Heimen nicht mehr aufrecht gehalten werden können. Viele der Pflegekräfte in den Heimen sind infiziert und in Quarantäne. Die Soldaten werden mindestens bis Ende des Monats in Kulmbach bleiben. Die Corona-Infektionen würden sich nun von den Heimen weg auf die Bevölkerung in Stadt und Landkreis erstrecken.

Im Impfzentrum Kulmbach mehr als 1.000 Personen geimpft

Im Kulmbacher Impfzentrum sind nach Angaben des Landratsamtes seit 28. Dezember 1.348 Personen geimpft worden. Weitere 320 Menschen wurden durch mobile Impfteams vor allem in Heimen behandelt. Von heute an stünden 200 Impfdosen für die Mitarbeiter des Kulmbacher Klinikums bereit.

Allgemeinverfügung für Landkreis Kulmbach wird entschäft

Landrat Söllner dankte vor allem dem Katastrophenschutzstab und dem Team des Gesundheitsamtes, die seit Dezember ohne Pause und Rücksicht auf die Feiertage im Einsatz waren. Die Allgemeinverfügung für den Landkreis Kulmbach werde nun zurückgenommen. So dürfen andere Hausstände ab dem Wochenende wieder besucht werden. Auch darf Sport im Freien mit einer Person eines anderen Hausstands betrieben werden.

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