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Kuka-Mitarbeiter in Augsburg bangen um ihre Jobs | BR24

© BR/Barbara Leinfelder

Gebäude des Roboterbauers Kuka in Augsburg

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Kuka-Mitarbeiter in Augsburg bangen um ihre Jobs

Der Abbau von Arbeitsplätzen beim Augsburger Roboterbauer Kuka geht weiter. Wie jetzt bekannt wurde, sollen Teile einer bislang in Augsburg angesiedelten Sparte an den Konzern-Standort Obernburg im Landkreis Miltenberg verlagert werden.

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Der Abbau von Arbeitsplätzen beim Augsburger Roboterbauer Kuka geht weiter. Teile einer bislang in Augsburg angesiedelten Sparte an den Konzern-Standort Obernburg im Landkreis Miltenberg verlagert werden. Auch dort werden wie in Augsburg Sondermaschinen und Zellen hergestellt, in denen Roboter für den Menschen arbeiten können. Das berichtet auch die Augsburger Allgemeine in ihrer heutigen Ausgabe.

Unternehmerisches Versagen

"Für einzelne Bereiche in Augsburg werden die Lichter ausgehen", sagte dazu der Kuka-Betriebsratsvorsitzende Armin Kolb dem BR-Studio Schwaben. Laut Kolb arbeiten in dem betroffenen Bereich in Augsburg rund 270 Beschäftigte. Die Konzernleitung vergebe nur deshalb Arbeitspakete aus Augsburg nach Obernburg, so Kolb wörtlich, "um dort das unternehmerische Versagen zu kompensieren."

Geht der Stellenabbau in Augsburg sozialverträglich ?

Denn auch in dem fränkischen Werk würden Stellen wegfallen. Der von Kuka übernommene Standort von Reis Robotics in Obernburg sei nie richtig in den Konzern integriert, die Zellenfertigung dort nicht rechtzeitig marktfähig gemacht worden. Jetzt werde darüber verhandelt, wie viele Arbeitsplätze in Augsburg verloren gehen. Ob der Abbau der Stellen in Augsburg sozialverträglich gehe, könne er derzeit nicht sagen. Möglicherweise könne er relativ moderat gestaltet werden, so Kolb.

Verärgerte Mitarbeiter

Die Kuka-Mitarbeiter seien bereits Anfang Oktober auf einer Betriebsversammlung von dem Beschluss der Geschäftsleitung benachrichtigt worden. Die Verärgerung unter den Mitarbeiter sei groß gewesen. Kolb wörtlich: "Da war Feuer auf dem Dach!"

© BR

Der Roboter-Bauer Kuka wird in Augsburg offenbar noch mehr Stellen abbauen als bisher bekannt. Nach Presseberichten sollen Arbeitsplätze ins unterfränkische Obernburg verlagert werden.