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Ein Arbeiter kontrolliert einen Roboter von Kuka.
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Autoren

Torsten Thierbach
Mario Kubina
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Ein Arbeiter kontrolliert einen Roboter von Kuka.

Kuka wird mindestens bis 2023 in Augsburg bleiben. Die entsprechende Investorenvereinbarung gilt unabhängig vom anstehenden Führungswechsel. Das hat das Unternehmen dem BR bestätigt. Vor wenigen Tagen war bekannt geworden, dass der bisherige Chef Reuter am 6. Dezember abgelöst werden soll.

Firma will Abhängigkeit von Autoindustrie verringern

Grund für den vorzeitigen Abgang von Reuter sind unter anderem die schlechten Geschäftszahlen in China. Dort sind die Autozulassungen erstmals seit 20 Jahren deutlich zurückgegangen. Da der Roboterhersteller 50 Prozent seiner Aufträge aus der Automobilbranche erhält, schlägt das aufs Geschäft von Kuka durch. Wohl aus diesem Grund will der chinesische Investor Midea Reuter ablösen.

Die 4.000 Arbeitsplätze in Augsburg seien jedenfalls sicher. Das hat der designierte Kuka-Chef Mohnen jetzt in einem Zeitungsinterview deutlich gemacht. Wenn er am 6. Dezember übernimmt, will er vor allem auf Anwendungsmöglichkeiten der Roboter in neuen Branchen setzen. Dabei schweben ihm unter anderem Smartphone-Hersteller vor.

Autoren

Torsten Thierbach
Mario Kubina

Sendung

Regionalnachrichten aus Schwaben vom 30.11.2018 - 14:30 Uhr