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KUKA baut in Augsburg und Obernburg weitere Stellen ab | BR24

© dpa-Bildfunk/Julian Stratenschulte

Roboterhersteller Kuka baut weiter Arbeitsplätze in Bayern ab

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    KUKA baut in Augsburg und Obernburg weitere Stellen ab

    Der Roboterhersteller Kuka hat erneut einen Stellenabbau angekündigt. Bis zu 255 Stellen sollen am Hauptsitz in Augsburg und vor allem im unterfränkischen Obernburg eingespart werden, dabei sind 2019 schon mehrere Hundert Stellen abgebaut worden.

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    Im Rahmen der im September angekündigten Restrukturierung streicht der Roboterbauer KUKA am Standort Augsburg noch einmal bis zu 90 Stellen und bis zu 165 Stellen im Werk Obernburg (Landkreis Miltenberg). Das gab das Unternehmen in einer Pressemitteilung bekannt. Ein Geschäftsbereich im Robotersegment, der für automatisierte Fertigungslösungen und Sondermaschinen zuständig sei, werde im Rahmen einer Restrukturierung neu ausgerichtet, so das Unternehmen.

    Schon 350 Stellen weniger

    Bereits Anfang des Jahres hatte Kuka den Abbau von 350 Stellen für das Jahr 2019 bekannt gegeben. Diese Maßnahmen ist nach Auskunft einer Unternehmenssprecherin so gut wie abgeschlossen. Als Grund für den erneuten Stellenabbau nannte Kuka die wirtschaftliche Entwicklung im Bereich Robotics, die seit Jahren angespannt sei. Hinzu komme die aktuelle konjunkturelle Unsicherheit.

    Verhandlungen mit Arbeitnehmervertretern laufen

    Wie viele Arbeitsplätze am Ende genau betroffen sein werden, das werde laut Kuka in den kommenden Monaten in enger Abstimmung mit den Arbeitnehmervertretern ausgearbeitet. "Wir sind überzeugt, dass die Restrukturierung der richtige Weg ist, damit der Bereich zukünftig profitabel arbeiten kann und nachhaltig zum Erfolg von KUKA beiträgt," sagte Klaus König, Vorsitzender der Geschäftsführung von KUKA Robotics.

    Der Teilbereich mit seinen Standorten in Obernburg und Augsburg bleibe wichtiger Bestandteil der Robotics-Strategie. Kompetenzen sollen stärker lokal gebündelt werden, Obernburg werde dabei zum Kompetenzzentrum für Standardzellen weiterentwickelt, so König.