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Kuhstall unter Schneelast eingestürzt - Tiere in Gefahr | BR24

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Nach dem Einsturz eines Stalldaches auf einem Bauernhof in Etzenhausen (Lkr. Dingolfing-Landau) konnte die Hälfte der rund 40 Kühe und Kälber im Stall lebend gerettet werden. Jetzt aber musste die Rettungsaktion unterbrochen werden.

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Kuhstall unter Schneelast eingestürzt - Tiere in Gefahr

Nach dem Einsturz eines Stalldaches auf einem Bauernhof im niederbayerischen Etzenhausen (Lkr. Dingolfing-Landau) konnte die Hälfte der rund 40 Kühe und Kälber im Stall lebend gerettet werden. Die Rettungsaktion musste aber unterbrochen werden.

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Es ist ein Wettkampf gegen die Zeit in Etzenhausen bei Pilsting: Rund 20 Kühe und Kälber haben die Einsatzkräfte inzwischen aus dem Stall gerettet, dessen Dach wegen des Nassschnees teilweise eingestürzt ist. Noch einmal so viele Tiere sind weiter in dem Gebäude gefangen. Ob sie gerettet werden können, ist fraglich.

"Unser größtes Problem ist momentan, dass noch mehr einstürzt. Wir versuchen jetzt nach und nach die Tiere zu retten. Ob das in vollem Umfang möglich ist, muss sich erst noch herausstellen, weil die Einsturzgefahr einfach sehr groß ist." Feuerwehreinsatzleiter und Kreisbrandrat Josef Kramhöller

Rettungsaktion zu gefährlich für Einsatzkräfte

Derzeit stockt die Rettungsaktion - mit Unterstützung des Technischen Hilfswerks (THW) muss erst eine Außenmauer des Stalls abgestützt werden, die einzustürzen droht. Im Moment, so Kramhöller, sei es auch für die Einsatzkräfte zu gefährlich, in den Stall vorzudringen. Man versuche aber weiter, auch die restlichen Tiere aus dem Stall zu retten. Das werde aber immer schwieriger. Die geretteten Tiere wurden unterdessen in einer Scheune des Hofes untergebracht.

100 Kräfte im Einsatz

Gegen zwei Uhr morgens war das Dach des Gebäudes teilweise eingestürzt. Seitdem sind rund 100 Kräfte von Feuerwehr, Technischem Hilfswerk, Rettungsdienst, Veterinäramt und Polizei im Einsatz.

© BR/Harald Mitterer

Rund 100 Kräfte von Feuerwehr, Technischem Hilfswerk und der Polizei sind im Einsatz. Doch auch für sie ist die Rettungsaktion gefährlich.