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Krones will deutschlandweit bis zu 400 Stellen abbauen | BR24

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Der Neutraublinger Abfüllanlagenhersteller Krones will bis zu 400 Stellen deutschlandweit streichen. Grund ist dem Unternehmen zufolge die schwierige Wirtschaftslage. Betroffen sind neben Krones-Mitarbeitern auch Leiharbeiter.

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Krones will deutschlandweit bis zu 400 Stellen abbauen

Der Neutraublinger Abfüllanlagenhersteller Krones will bis zu 400 Stellen deutschlandweit streichen. Grund ist dem Unternehmen zufolge die schwierige Wirtschaftslage. Betroffen sind neben Krones-Mitarbeitern auch Leiharbeiter.

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Der Abfüllanlagenhersteller Krones aus Neutraubling will deutschlandweit bis zu 400 Stellen streichen. Auch am Standort der Konzernzentrale in Neutraubling werde Personal abgebaut, sagte eine Sprecherin auf BR-Nachfrage.

Vorstand: Wettbewerbsdruck auf Krones steigt

Betroffen seien Leiharbeiter und Krones-Mitarbeiter. Genaue Zahlen gebe es aber noch nicht, so die Sprecherin weiter. Grund für die geplanten Maßnahmen seien die schwierigen gesamtwirtschaftlichen Bedingungen, die auch die Geschäfte von Krones belasteten, sagte Vorstand Christoph Klenk auf einer Betriebsversammlung am Montag. Der Wettbewerbsdruck steige und der Markt für Abfüll- und Verpackungstechnik wachse nicht mehr so stark wie bisher. Hohe Personal- und Materialkosten beeinträchtigten die Wettbewerbsfähigkeit des Konzerns.

Stellenabbau werde "sozialverträglich" organisiert

Der Personalabbau werde sozialverträglich ablaufen, so die Sprecherin des Konzerns. Die Maßnahmen umfassten zum Beispiel Angebote auf Aufhebungsverträge und Altersteilzeitmodelle. Derzeit laufe eine Analyse, wo Einsparungen am sinnvollsten seien.

Krones hat in Deutschland mehr als 10.000 Mitarbeiter. Sie arbeiten an den Standorten Neutraubling, Nittenau, Rosenheim, Freising und Flensburg.