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Pscheidl-Krippe
© BR/Christian Riedl

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Christian Riedl
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Pscheidl-Krippe

Alle zwei Jahre wird im Niederbayerischen Landwirtschaftsmuseum in Regen die sogenannte Pscheidl-Krippe aufgebaut. Sie gilt als "Waidlerisches Krippenwunder". Das Besondere: Die rund 262 Stofffiguren hatten lebende Vorbilder.

Auch Papst Johannes Paul II. vertreten

Maria Pscheidl-Krystek (1923-2002) hat die zwischen 20 und 30 Zentimeter hohen Figuren in liebevoller Handarbeit bis in kleinste Details ausgearbeitet. Sie wählte ihre Motive mit Bedacht - unter anderem finden sich in der Krippe Figuren nach dem Vorbild von Papst Johannes Paul II. oder Franz Josef Strauß. Gleichzeitig bildete Maria Pscheidl auch zahlreiche Persönlichkeiten aus der Stadt Regen und dem Umkreis ab, beispielsweise Brauereichef Josef Falter sen. oder Altbürgermeister Alois Reitbauer. Für die Regener Bürgerschaft war es eine Ehre, von der Künstlerin als Modell für die Krippenfiguren ausgewählt zu werden.

Krippe bis Ende Februar zu sehen

Gemeinsam ist den Figuren, dass Maria Pscheidl ihre Kleider selbst genäht und detailreich ausgestaltet hat. Daneben hat die Stoffkünstlerin auch zahlreiche Tiere wie Schafe, Hühner, Gänse oder Katzen geschaffen. Auch sich selbst mit ihrem Ehemann hat Maria Pscheidl in die Krippe gesetzt, die diesmal vom 30. November bis 24. Februar zu sehen ist.