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Wasserschaden im Freibad Hallstadt war Sabotage | BR24

© Stadt Hallstadt

Anfang Juni stand der Technikraum des Freibads Hallstadt unter Wasser. Der Schaden für die Reparaturen belief sich auf 40.000 Euro.

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    Wasserschaden im Freibad Hallstadt war Sabotage

    Der große Wasserschaden im Freibad Hallstadt im Juni ist nicht auf einen technischen Defekt zurückzuführen, sondern das Ergebnis von Mutwillen. Dies haben Ermittlungen der Kriminalpolizei Bamberg ergeben.

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    Als Mitarbeiter des Freibads Hallstadt Anfang Juni in den Technikraum kamen, stand das Wasser dort mehrere Zentimeter hoch. Jetzt ist klar: Ein technischer Defekt war das nicht, sondern das Werk eines unbekannten Täters, der einen Wasserschlauch in dem Raum mutwillig mit einem Messer aufschlitzte. Das hat die Spurensicherung der Kriminalpolizei Bamberg nun bestätigt.

    Mitarbeiter entdecken kaputten Schlauch

    Man sei entsetzt über diese Nachricht, schreibt die Stadt in einer Pressemitteilung. Ursprünglich hätten die Mitarbeiter Anfang Juni den Saisonstart in dem Freibad vorbereiten und die Becken befüllen sollen. Als sie den Schaden bemerkten, fiel ihnen auch der kaputte Wasserschlauch auf - sie alarmierten daraufhin die Polizei, die die Ermittlungen aufnahm.

    40.000 Euro Schaden

    Das Wasser wurde vom städtischen Bauhof und der Freiwilligen Feuerwehr abgepumpt, doch es hinterließ enorme Schäden. Ein Großteil der Technik musste ausgebaut und teilweise ersetzt werden. Reparaturkosten von 40.000 Euro waren die Folge. Zudem verzögerte sich der Saisonstart um knapp vier Wochen. Hinweise auf einen Täter fehlen bislang. Die Polizei erbittet Hinweise unter der Nummer 0951 / 912 93 10.

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