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Kripo klärt Überweisungsbetrug am TV Amberg auf | BR24

© picture alliance / Eibner-Pressefoto | Fleig / Eibner-Pressefoto

Überweisungsträger (Symbolbild)

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    Kripo klärt Überweisungsbetrug am TV Amberg auf

    Fast 10.000 Euro hätte der TV 1861 Amberg im Frühjahr durch einen Überweisungsbetrug verloren - wenn der Versuch nicht aufgefallen wäre. Nun gelang der Kripo Amberg bei den Ermittlungen und der Suche nach dem Täter ein entscheidender Durchbruch.

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    Von
    • Michael Buchner
    • BR24 Redaktion

    Ein Überweisungsbetrug am TV 1861 Amberg ist wohl durch die Kripo Amberg aufgeklärt worden. Wie das Polizeipräsidium Oberpfalz mitteilt, gilt ein 36-Jähriger aus Benin in Westafrika mit Wohnsitz in Sachsen-Anhalt als tatverdächtig.

    Achtsame Bankmitarbeiter verhindern Schaden

    Der Mann soll dafür verantwortlich sein, dass bereits im März dieses Jahres bei einer Amberger Bank ein Überweisungsträger einging und ein hoher vierstelliger Betrag ins Ausland überwiesen werden sollte. Die Bankmitarbeiter erkannten aber die gefälschte Unterschrift auf dem Überweisungsträger. So kam es zu keinem finanziellen Schaden für den Verein beziehungsweise für die Bank.

    Erfolgreich war jedoch der Überweisungsbetrug Ende 2019. Damals wurde ein hoher vierstelliger Betrag ins europäische Ausland überwiesen, so die Polizei.

    Für weitere Betrügereien verantwortlich?

    Spuren am Überweisungsträger führten jetzt zu dem 36-Jährigen. Ermittlungen sollen jetzt klären, ob er noch für weitere Betrügereien in Frage kommt.

    © BR

    Der falsche Überweisungsträger - mit ihm soll der Täter knapp 10.000 Euro abgehoben haben.

    TSV Wörth an der Donau immer wieder im Visier

    Die Masche ist nicht neu und kommt immer wieder vor. Anfang des Jahres gab es gleich mehrere Fälle dieser Art in der Oberpfalz, die aber fast alle rechtzeitig aufflogen. Fast immer ging es um Überweisungen zu Lasten von Vereinen.

    Gleich dreimal haben unbekannte Täter in diesem Jahr versucht, den TSV Wörth an der Donau im Kreis Regensburg um knapp 9.000 Euro zu erleichtern. In allen Fällen sollte das Geld nach Frankreich gehen.

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