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Symbolbild Online-Banking

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    Kriminelle erbeuten mit Phishingmail sechsstelligen Betrag

    Mit einer einzigen Phishingmail haben Betrüger einen sechsstelligen Euro-Betrag erbeutet. Wie die Polizei mitteilt, ist das Opfer ein Geschäftsmann aus dem Raum Passau. Die Mail, die aussah, als käme sie von seiner Bank, hatte er im Februar erhalten.

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    Von
    • BR24 Redaktion
    • Astrid Dachs

    Unbekannte Internetbetrüger haben mit Hilfe einer Phishingmail einen sechsstelligen Eurobetrag vom Konto eines Geschäftsmanns aus dem Raum Passau erbeutet. Die Kriminellen wandten eine seit geraumer Zeit bekannte Masche an und schickten dem Geschäftsmann im Februar eine vermeintliche Mail seines Geldinstituts, wie das Polizeipräsidium Niederbayern mitteilte.

    Kontoinhaber gab persönliche Daten ein

    In der täuschend echt wirkenden Mail wurde auf eine vermeintliche Aktualisierung des Push-TAN-Verfahrens beim Onlinebanking hingewiesen. Dazu müsse der Kontoinhaber persönliche Daten eingeben. So erlangten die Täter im vorliegenden Fall Zugang zum Konto des Opfers und buchten in den darauffolgenden Tagen bei verschiedenen Transaktionen insgesamt einen sechsstelligen Eurobetrag ab.

    Die Kripo Passau steht nun in Austausch mit der betroffenen Bank. Ein kleiner Teil des Gelds konnte bereits zurückgeholt werden, heißt es. Die Polizei warnte mit Blick auf den aktuellen Fall nochmals eindringlich vor dieser Masche, die besonderes seit Jahresbeginn kursiert.

    E-Mails und Webseiten sind täuschend echt gefälscht

    Die Vorgehensweise der Täter kann dabei variieren, auch telefonische Kontaktaufnahmen oder Briefe sind denkbar, so die Polizei. Als Anlass für die Kontaktaufnahme führen die Täter verschiedene Gründe an: Unter anderem wäre die Online-Banking-Software aktualisiert worden oder es gäbe neue Zertifizierungen oder aber es sei ein neues Sicherheitsprogramm eingeführt worden. Die E-Mails und Websites sind dabei in ihrer Aufmachung oftmals kaum von den Originalen zu unterscheiden. "Spätestens wenn Sie aufgefordert werden, sensible Daten preiszugeben oder Transaktionsnummern zu übermitteln, sollten Sie stutzig werden und vor weiteren Aktivitäten ihre Hausbank unverzüglich unter einer ihnen bekannten Telefonnummer oder persönlich kontaktieren", warnt die Polizei.

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