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Kriegsgräbersammlung in Unterfranken | BR24

© Anke Gundelach/BR-Mainfranken

Mit einer zentralen Veranstaltung in der Würzburger Innenstadt hat der Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V. in Unterfranken seine alljährliche Sammelaktion begonnen. Bis zum 3. November wird für den Erhalt der Soldatengräber gesammelt.

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Kriegsgräbersammlung in Unterfranken

Mit einer zentralen Veranstaltung in der Würzburger Innenstadt hat der Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V. in Unterfranken seine alljährliche Sammelaktion begonnen. Bis zum 3. November wird für den Erhalt der Soldatengräber gesammelt.

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In Unterfranken gehen in den nächsten Wochen 1.400 ehrenamtliche Helfer in den Dörfern und Städten von Tür zu Tür, um Spenden für den Volksbund zu sammeln. 2018 kamen dabei 191.000 Euro zusammen. Bei der Organisation der Aktion helfen auch Bundeswehr, Bundespolizei, Kirchen, Gemeinden, Traditionsverbände, Schulen und Vereine.

2,7 Millionen Kriegsgräber in 46 Ländern

Aktuell betreut der Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge etwa 2,7 Millionen deutsche Kriegsgräber in 46 Ländern Europas, Nordafrikas und des Nahen Ostens. Es handelt sich nicht nur um die Gräber gefallener Soldaten, sondern auch von Kriegsgefangenen, zivilen Opfern des Luftkrieges, von Flucht, Vertreibung, Zwangsarbeit und Deportation.

Orte der Erinnerung und der Mahnung

Im Gegensatz zu herkömmlichen Gräbern, die meist nach 25 Jahren aufgelassen werden, haben Kriegsgräber als Ort der Erinnerung und der Mahnung einen gesetzlichen Bestandsschutz. Bis heute klärt der Volksbund auch noch die Schicksale vermisster Soldaten, identifiziert Leichen, die nach wie vor auf den Schlachtfeldern des ersten und zweiten Weltkrieges gefunden werden und informiert die Angehörigen.

In diesem Jahr feiert der Volksbund Deutscher Kriegsgräberfürsorge sein 100-jähriges Bestehen