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Kriegsgräberfürsorge sammelt für Soldatengräber | BR24

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Auch in Niederbayern und der Oberpfalz gibt es viele große Gräberfelder mit Gefallenen aus den beiden Weltkriegen. Jedes Jahr sammelt der Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge auch für ihren Unterhalt Geld. Jetzt startet die Aktion wieder.

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Kriegsgräberfürsorge sammelt für Soldatengräber

Auch in Niederbayern und der Oberpfalz gibt es viele große Gräberfelder mit Gefallenen aus den beiden Weltkriegen. Jedes Jahr sammelt der Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge auch für ihren Unterhalt Geld. Jetzt startet die Aktion wieder.

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Heute beginnen die jährlichen Sammlungen des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge. Auch 75 Jahre nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs sollen die Grabanlagen regelmäßig gepflegt werden, bis am 15. November der jährliche Volkstrauertag an die Opfer beider Weltkriege erinnert.

In Bayern ruhen 166.000 Weltkriegstote

Laut dem Landesverband Bayern des Volksbundes ruhen in Bayern mehr als 166.000 Opfer aus den beiden großen Weltkriegen. 64.000 davon fielen als Soldaten im Gefecht, 97.000 starben in Konzentrationslagern und 5.000 kamen auf der Flucht oder bei der Vertreibung ums Leben.

Gräberfelder in Neumarkt und Hofkirchen

Eine der größten Kriegsgräberstätten befindet sich in Neumarkt in der Oberpfalz: Hier sind am Föhrenweg 5.050 ausländische Kriegsopfer bestattet. In Regensburg ruhen auf dem Oberen Katholischen Friedhof Soldaten, Kriegsgefangene und zivile Opfer und in Hofkirchen in Niederbayern gibt es ein Gräberfeld für knapp 2.200 Gefallene.

Volksbund kümmert sich um Kriegsgräber

Die Opfer der Weltkriege wurden aus vielen Gemeindefriedhöfen in Niederbayern und der Oberpfalz nach dem Zweiten Weltkrieg in die Kriegsgräberstätten umgebettet. Der Volksbund kümmert sich als gemeinnütziger Verein im Auftrag der Bundesregierung um die Erfassung, Erhaltung und Pflege von Gräbern deutscher Kriegstoter im Ausland, aber auch im Inland.

In Amberg sammeln heute Bürgermeister Martin Preuß und Soldaten der Bundeswehr auf dem Marktplatz Spenden.

Volkstrauertag als Mahnung

Am Volkstrauertag gedenkt man der Opfer der Weltkriege. Der Tag, der jährlich an einem Sonntag im November begangen wird, soll aber auch Mahnung sein. Die traditionelle Sammlung für die Kriegsgräberstätten findet bis 1. November statt.

© BR/ Margit Ringer

Die Grabanlagen in Neumarkt sollen auch 75 Jahre nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs weiter gepflegt werden.

© BR/ Margit Ringer

Gedenktafel mit Inschrift der Kriegsgräberstätte in Neumarkt

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