BR24 Logo
BR24 Logo
Startseite
Audio nicht mehr verfügbar

Dieses Audio konnte leider nicht geladen werden, da es nicht mehr verfügbar ist.

Weitere Information zur Verweildauer

Per Mail sharen
  • Artikel mit Audio-Inhalten

Krankenhaus in Schweinfurt durchsucht

Alarm in Schweinfurter Leopoldina-Krankenhaus: Nachdem ein Unbekannter in einem Brief mit einer Bombe gedroht hatte, wurde die Klinik durchsucht. Gefunden wurde nichts, die Polizei gab Entwarnung. Nun wird ermittelt.

Per Mail sharen

Der verdächtige Brief sei bereits am Samstagabend eingegangen, teilte die Polizei mit. Darin war eine Explosion für Sonntagmorgen angekündigt. Wie ein Polizeisprecher dem BR sagte, habe der Verfasser unter anderem Bezug auf den Bürgerkrieg in Syrien genommen. Auch dort würden Krankenhäuser durch Bomben zerstört.

Entwarnung am frühen Morgen

Die Klinik mit 700 Betten wurde daraufhin über Nacht durchsucht. Die Beamten und ihre Sprengstoffsuchhunde fanden glücklicherweise nichts. Um 4.00 Uhr morgens konnte dann Entwarnung gegeben werden. Es waren Einsatzkräfte und Hundeführer aus ganz Unterfranken zusammengezogen worden. "Sämtliche Maßnahmen liefen absolut ruhig und geordnet ab", so Michael Zimmer, Sprecher des Polizeipräsidiums Unterfranken.

Gegen den Absender des Briefes wird nun wegen Verdachts der Störung des öffentlichen Friedens durch Androhung von Straftaten ermittelt. Eine Bombendrohung ist kein Kavaliersdelikt. Darauf stehen bis zu drei Jahre Haft. Auch die Kosten für den Polizeieinsatz muss der Täter tragen.

Im Audio: Michael Zimmer, Sprecher des Polizeipräsidiums Unterfranken