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Krähenangriffe auf Spaziergänger in Landshut | BR24

© picture alliance/Karl-Josef Hildenbrand/dpa

Krähen haben in den letzten Tagen Spaziergänger in Landshut angegriffen.

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    Krähenangriffe auf Spaziergänger in Landshut

    In Landshut haben sich in den vergangenen Tagen immer wieder Krähen auf Spaziergänger gestürzt. Die Folge waren Hautabschürfungen. Ein Experte spricht von "Scheinangriffen", mit denen die Krähen ihren Nachwuchs verteidigen wollen.

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    Hitchcockszenen in Landshut: Im Bereich der "Flutmulde" haben in den vergangenen Tagen immer wieder Krähen Spaziergänger angegriffen. Hans Ritthaler, Fachbereichsleiter für Naturschutz bei der Stadt Landshut, erklärte das Phänomen im BR.

    "Scheinangriffe" bayernweites Phänomen

    Die Angriffe seien ein bayernweites Phänomen und könnten überall da auftreten, wo das Gelände für Krähen geeignet ist. Gemeint sind Büsche und Sträucher, in denen sich junge Krähen verstecken, erklärt Ritthaler.

    "Krähen verteidigen im Frühsommer ihre noch nicht flügge gewordenen Jungen - in der Regel - mit Scheinangriffen." Hans Ritthaler, Fachbereichsleiter Naturschutz der Stadt Landshut

    Hautabschürfungen nach Angriffen

    Wenn einem Spaziergänger so etwas widerfährt, dann rät der Landshuter Naturschutzexperte dazu, die Tiere mit "rudernden" Bewegungen zu verjagen, auch wenn dies vielleicht peinlich wirkt gegenüber anderen Spaziergängern. Größere Verletzungen seien in Landshut im Zusammenhang mit den Krähenangriffen bisher noch nicht beobachtet worden, lediglich Hautabschürfungen.