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Kontrollaktion an der A7: Polizei fahndet nach Einbrechern | BR24

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Im Visier waren vor allem Kleintransporter aus Osteuropa: An der Rastanlage Riedener Wald an der A7 hat die Polizei nach Einbrechern gefahndet. Der Zeitpunkt wurde bewusst gewählt, weil die Zahl der Einbrüche in der dunklen Jahreszeit zunimmt.

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Kontrollaktion an der A7: Polizei fahndet nach Einbrechern

Im Visier waren vor allem Kleintransporter aus Osteuropa: An der Rastanlage Riedener Wald an der A7 hat die Polizei nach Einbrechern gefahndet. Der Zeitpunkt wurde bewusst gewählt, weil die Zahl der Einbrüche in der dunklen Jahreszeit zunimmt.

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Vier Stunden lang haben Beamte von Polizei und Zoll auf der A7-Rastanlage Riedener Wald zwischen Schweinfurt und Würzburg Fahrzeuge kontrolliert.

Ob ihnen Einbrecher ins Netz gegangen sind, ist derzeit noch nicht bekannt. Darüber will die Polizei noch informieren.

Fahndung auch in anderen Bundesländern

Die groß angelegte Aktion am Riedener Wald war Teil einer länderübergreifenden Kampagne mit ähnlichen Kontrollen in Hessen, Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz und Sachsen. Die Aufklärungsquote ist verhältnismäßig gering. Im vergangenen Jahr lag sie bei 24,3 Prozent. Umso wichtiger ist es, die Einbrecher inflagranti zu erwischen.

Kontrollaktion bewusst an der Autobahn

Im Visier der Fahnder waren vor allem Einbrecher, die sich mit ihrer Beute aus dem Staub machen oder gerade einen ihrer Beutezüge starten wollen. Besonderes Augenmerk legten Polizei und Zoll auf Kleintransporter aus Osteuropa.

Es seien meistens keine Täter aus Unterfranken, die Dämmerungseinbrüche begingen, sagte ein Polizeisprecher. Deshalb hätte die Polizei bewusst einen Rastplatz an der A7 ausgewählt: Die Einbrecher würden die Autobahn benutzen, um schnell zum Einbruchsort zu gelangen – und schnell wieder weg.

Herbst: Zeit für Dämmerungseinbrüche

Ende Oktober/Anfang November, fast zeitgleich mit der Zeitumstellung, beginnt die Saison für Dämmerungseinbrüche. In der dunklen Jahreszeit steigen Einbrecher gezielt in den frühen Abendstunden in Häuser ein und suchen nach Wertgegenständen. Deshalb sei auch der Zeitpunkt der Kontrollaktion bewusst gewählt worden, berichtete der Polizeisprecher.

Einbruchszahlen in Unterfranken gehen zurück

Mit 338 Einbruchsfällen gab es in Unterfranken 2018 einen Tiefststand. In den vergangenen fünf Jahren sind die Zahlen kontinuierlich zurückgegangen. Damit hat sich die Zahl der Wohnungseinbrüche seit 2014 halbiert. Damals gab es 663 Fälle. Trotzdem gelte es, weiter wachsam zu sein, rät die Polizei.

Polizei gibt Tipps für Hausbesitzer

Für Eigenheimbesitzer gibt es Beratungsstellen bei der Kriminalpolizei in Würzburg, Schweinfurt oder Aschaffenburg, bei denen man sich das ganze Jahr über kostenlos beraten lassen kann. Die Einbruchexperten der Polizei kommen sogar zu Hause vorbei und geben vor Ort Tipps, wie man sein Haus sichern kann. Infos gibt es außerdem im Internet www.polizeiberatung.de.