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Ein Regionalzug auf einer elektrifizierten Bahnstrecke.
© BR-Studio Franken
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Ein Regionalzug auf einer elektrifizierten Bahnstrecke.

Die 288 Kilometer lange Bahnlinie von Nürnberg nach Dresden ist auf bayerischer Seite bis heute nicht elektrifiziert, weshalb ein durchgängiger Fernverkehr über Marktredwitz und Hof nach Dresden und Leipzig ebenso wenig möglich ist, wie eine Anbindung der oberfränkischen Bezirkshauptstadt Bayreuth ans Fernverkehrsnetz. Geplant ist die Magistrale bereits seit 1992.

Betroffene Kommunen sorgen sich

Die Elektrifizierung steht im aktuellen Bundesverkehrswegeplan im vordringlichen Bedarf. Dennoch befürchten Städte und Gemeinden entlang der Strecke, dass das Vorhaben nicht mehr realisiert wird. Zwar hat die Bahn eine Elektrifizierungsoffensive für Ostbayern angekündigt. In ihr sind allerdings auch eine Elektrifizierung der Linie Regensburg-Hof und der Verbindung von Nürnberg über Amberg nach Furth im Wald enthalten. Diese könnten der Bahn und dem für die Finanzierung verantwortlichen Bund wichtiger sein als die Franken-Sachsen-Magistrale, so die Befürchtung der Kommunalpolitiker.

Elektrifizierung für S-Bahn-Ausbau nötig

Neben dem Fernverkehr ist auch ein Ausbau des S-Bahn-Netzes im Nürnberger Nordosten von einer weiteren Elektrifizierung abhängig. Um die Entscheidungsträger von der Notwendigkeit der elektrifizierten Franken-Sachsen-Magistrale zu überzeugen, hat das Landratsamt Abgeordnete aus Landtag, Bundestag und Europaparlament zu der Besichtigungsfahrt eingeladen.

Symbolbild Elektrifizierung

Symbolbild Elektrifizierung