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Kommunalwahl: Wählen ohne Verzetteln | BR24

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Die Kommunalwahl ist die komplizierteste Wahl Bayerns - und zugleich die wählerfreundlichste. Unser Film zeigt, wie Sie kumulieren und panaschieren, ohne sich zu verzetteln.

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Kommunalwahl: Wählen ohne Verzetteln

Die Kommunalwahl ist die komplizierteste Wahl Bayerns - und zugleich die wählerfreundlichste. Unser Film zeigt, wie Sie kumulieren und panaschieren, ohne sich zu verzetteln.

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Wie viele Stimmen habe ich?

Die Anzahl der Stimmen, die der Wähler vergeben darf, entspricht meist der Zahl der Mandate. Sie schwankt bei den Gemeinderatswahlen zwischen acht (bei Gemeinden bis 1.000 Einwohnern) und 80 in der Landeshauptstadt München. Bei den Kreistagswahlen hat der Wähler entweder 50, 60 oder 70 Stimmen – je nach Größe des Landkreises. Wie viele Stimmen Sie haben, steht oben auf dem Stimmzettel. Diese Zahl dürfen Sie keinesfalls überschreiten!

Wie stelle ich mein persönliches Kommunalparlament zusammen?

Nehmen wir an, auf Ihrem Stimmzettel steht: "Jeder Wähler hat 16 Stimmen." Dann dürfen Sie maximal 16 Stimmen auf einzelne Kandidaten verteilen. Einzelnen Bewerbern dürfen Sie eine, zwei oder drei Stimmen geben. Das nennt man kumulieren. Dabei müssen Sie sich nicht an eine bestimmte Liste halten. Sie können vielmehr panaschieren, indem Sie Kandidaten von verschiedenen Listen auswählen. Auf manchen Listen ist bereits "vorkumuliert", indem einzelne Kandidaten dort dreifach aufgeführt sind. Auch diese Kandidaten können aber jeweils höchsten drei Stimmen bekommen.

Rettet die Reststimmen!

Wer nicht alle seine Stimmen auf einzelne Kandidaten verteilen oder schlicht auf Nummer sicher gehen will, kann zusätzlich eine Liste ankreuzen. Wenn ein Wähler zum Beispiel noch acht Stimmen "übrig" hat, bekommen die ersten acht auf der Liste aufgeführten Kandidaten je eine Stimme. Mit diesem Verfahren kann jeder Wähler sicherstellen, dass keine Stimme verloren geht.