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"Kollegin" rettet Polizeihund "Ivo" per Blutspende das Leben | BR24

© Polizei Mittelfranken

Polizeihund Ivo bekam unter Vollnarkose 300 Milliliter Blut.

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"Kollegin" rettet Polizeihund "Ivo" per Blutspende das Leben

Blutspenden retten Leben – und das gilt auch bei Vierbeinern: In Nürnberg ist nun ein Diensthund der Polizei durch die Bluttransfusion einer "Kollegin" gerettet worden.

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Wie die Polizei heute mitteilt, war bei dem achtjährigen Rüden Ivo vergangene Woche ein nicht bekannter Milztumor geplatzt, was zu inneren Blutungen führte und eine Not-Operation notwendig machte. Da nicht ausreichend viele Blutkonserven vorhanden waren, fragte die Tierklinik bei der Zentralen Diensthundestaffel der mittelfränkischen Polizei nach möglichen Blutspendern. Am schnellsten stand demnach die siebenjährige Diensthündin Kira zur Verfügung.

Spende unter Vollnarkose

Die belgische Schäferhündin spendete ihrem tierischen Kollegen in der Tierklinik unter Vollnarkose 300 Milliliter Blut, das Ivo noch direkt im Operationssaal verabreicht bekam. Inzwischen ist der achtjährige Rüde auf dem Weg der Besserung, sagte ein Polizeisprecher dem Bayerischen Rundfunk.

"Spenderkartei"

Laut Polizei kam wegen der Vollnarkose für die Blutspende übrigens nur ein Hund infrage, der gerade frei hatte. Tierhalter, die ihren Hund auch für einen Blutspendeeinsatz zur Verfügung stellen würden, können sich laut Polizei beim Tierarzt oder in einer Tierklinik informieren und sich dann in eine Liste eintragen lassen – dann werden sie im Notfall angerufen.

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Inzwischen ist Polizeihund "Ivo"auf dem Weg der Besserung

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Rettung für Ivo