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Koks in Bananenkisten: Mammut-Prozess geht zu Ende | BR24

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Vor dem Landgericht Landshut soll bei einem der größten Kokainverfahren Deutschlands das Urteil fallen. Die fünf Angeklagten sollen 1,7 Tonnen Koks in Bananenkisten nach Deutschland geschmuggelt haben.

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Koks in Bananenkisten: Mammut-Prozess geht zu Ende

Vor dem Landgericht Landshut soll bei einem der größten Kokainverfahren Deutschlands das Urteil fallen. Die fünf Angeklagten sollen 1,7 Tonnen Koks in Bananenkisten nach Deutschland geschmuggelt haben.

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Einer der größten Kokainprozesse in der Geschichte der Bundesrepublik geht voraussichtlich vor dem Landgericht Landshut zu Ende. Die Angeklagten sollen das Rauschgift zwischen Sommer 2017 und Frühjahr 2018 über den Hamburger Hafen nach Deutschland gebracht haben.

1,7 Tonnen Kokain sollen geschmuggelt worden sein

Auf der Anklagebank sitzen fünf mutmaßliche Angehörige einer internationalen Kokainschmugglerbande. Die Männer aus dem Westbalkan werden vor Gericht von insgesamt elf Anwälten vertreten. Die Angeklagten sollen insgesamt rund 1,7 Tonnen Kokain geschmuggelt haben. Geschätzter Schwarzmarktwert einige hundert Millionen Euro.

Drogen in Bananenkisten

Das Rauschgift wurde laut Anklage in Bananenkisten per Schiff von Ecuador in den Hamburger Hafen verfrachtet. Von dort wurden die Drogen in den Bananenkisten in sogenannte Reifelager gebracht, wo die Bananen nachreifen können. Während dieser Zeit sollten die Angeklagten in die Reifelager eindringen, um das Kokain abzuholen.

Kokainpäckchen in Supermärkten gelandet

Das funktionierte aber nicht immer. So landeten Kokainpäcken mit den Bananen plötzlich in Supermärkten in Südbayern. Unter anderem im Raum Passau, Rosenheim und Traunstein. So kamen die Ermittler den Angeklagten auf die Spur. Für Mittwoch sind vor dem Landgericht Landshut die Plädoyers und das Urteil geplant.