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Symbolbild: Rettungshubschrauber

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    Kohlenmonoxid-Vergiftungen nach Nacht in leerer Kaserne

    Drei junge Menschen haben sich am Samstag in einer leerstehenden Kaserne in Mellrichstadt im Landkreis Rhön-Grabfeld schwere Kohlenmonoxid-Vergiftungen zugezogen. Vermutlich haben sie dort übernachtet. Ein junger Mann schwebt noch in Lebensgefahr.

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    Von
    • Eva Behringer

    In einer leerstehenden Kaserne im Landkreis Rhön-Grabfeld haben drei junge Menschen giftige Gase eingeatmet. Polizei, Feuerwehr und Rettungsdienst waren am Samstagvormittag alarmiert worden. Beim Eintreffen der Einsatzkräfte an dem ehemaligen Kompaniegebäude in Mellrichstadt befanden sich noch zwei junge Männer im Alter von 22 und 24 Jahren im Gebäudeinneren und waren nicht oder nur sehr eingeschränkt ansprechbar. Einer von ihnen schwebt laut Polizeimeldung noch in Lebensgefahr.

    Eine ebenfalls verletzte 23-Jährige hatte sich bereits selbst ins Freie retten können. Die Polizei geht aktuell davon aus, dass sich die drei über Nacht gemeinsam in dem leerstehenden Gebäude aufgehalten hatten.

    Kohlenmonoxid-Vergiftung durch Stromaggregat?

    Nach ersten Ermittlungserkenntnissen deutet vieles darauf hin, dass die Verletzten giftige Gase eingeatmet haben. Die Feuerwehr hat die Luft in dem Gebäude analysiert und eine stark erhöhte Kohlenmonoxid-Konzentration festgestellt. Die Kriminalpolizei Schweinfurt ermittelt nun, ob das giftige Gas mit einem Stromaggregat im Inneren des Gebäudes zusammenhängen könnte.

    Neben Polizei und Feuerwehr waren auch der Gefahrgutzug des Landkreises Rhön-Grabfeld, vier Rettungswagen und ein Hubschrauber sowie ein Fachberater des THW im Einsatz.

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