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Klinikverbund Regiomed erhält Millionenzahlungen von Kommunen | BR24

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Regiomed steckt in der Krise.

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    Klinikverbund Regiomed erhält Millionenzahlungen von Kommunen

    Der länderübergreifende Klinikverbund Regiomed steckt in der Krise. Nun sollen die betroffenen Kommunen 40 Millionen Euro bereitstellen. Während die einen schon grünes Licht gegeben haben, steht bei anderen die Entscheidung noch aus.

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    Rund 40 Millionen Euro Unterstützung soll der ins Straucheln geratene Klinikverbund Regiomed erhalten. Zahlen müssten in diesem Fall die vier kommunalen Gesellschafter, so der MDR Thüringen am Mittwochabend, der sich auf Hauptgesellschafter Alexander Schmidtke beruft. Betroffen wären in diesem Fall der Kreis Lichtenfels und die Stadt Coburg in Bayern und die Landkreise Hildburgshausen und Sonneberg in Thüringen.

    Entscheidungen in Sonneberg und Hildburgshausen stehen noch aus

    Die benötigte Summe setze sich aus zehn Millionen Euro Brückenfinanzierung und 30 Millionen Euro Eigenkapitalerhöhung zusammen, berichtet der MDR weiter. Das habe die Klinik bestätigt. Sieben Millionen Euro habe der Zweckverband Coburg bereits zugeschossen.

    Auch in Lichtenfels habe der Kreistag bereits grünes Licht für Zahlungen gegeben. In den thüringischen Landkreisen müssen sich noch die jeweiligen Kreistage beraten: In Hildburgshausen tagen die Verantwortlichen am 14. August, in Sonneberg am 29. August.

    Regiomed kommt nicht aus den roten Zahlen

    Anfang Juli hatte Regiomed bekannt gemacht, dass der Klinikverbund beim Jahresabschluss für 2018 etwa 22 Millionen Euro Minus aufweisen werde. Auch 2019 schreibt der Verbund weiter rote Zahlen. Hier werden 15 Millionen Euro Verlust erwartet.

    Der Verbund umfasst Rehabilitations-Einrichtungen und Kliniken in Thüringen und Bayern. Dazu zählen Coburg, Hildburghausen, Lichtenfels, Masserberg, Neustadt, Sonneberg und Neuhaus am Rennweg. Regiomed behandelt laut eigenen Angaben 67.000 Patienten im Jahr stationär und versorgt 85.000 ambulant.