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Klinikum Fürth wurde Opfer von Trojaner "Emotet" | BR24

© picture-alliance/dpa

Das Klinikum Fürth wurde mit dem Trojaner "Emotet" attackiert

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    Klinikum Fürth wurde Opfer von Trojaner "Emotet"

    Der Hackerangriff auf das Klinikum Fürth wurde mit dem Trojaner "Emotet" durchgeführt. Der Virus kam mit einer infizierten E-Mail. Mit "Emotet" werden derzeit mehrere Einrichtungen angegriffen.

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    Der folgenreiche Hackerangriff auf das Klinikum Fürth geht auf den Trojaner "Emotet" zurück. Dieser Computervirus sei per E-Mail eingeschleust worden, teilte ein Kliniksprecher am Freitag (20.12.19) mit. Das Klinikum musste wegen des Hackerangriffs das IT-System über mehrere Tage vom Netz gehen, konnte keine neuen Patienten mehr aufnehmen und musste Operationen verschieben. Die Arbeitsfähigkeit und die Patientenversorgung seien aber über den kompletten Zeitraum gewährleistet gewesen. Nun läuft der Betrieb wieder normal.

    Angriff auch auf Nürnberger Schulverwaltung

    Auch die Nürnberger Schulverwaltung ist jüngst mittels eines Cyberangriffs von bislang Unbekannten attackiert worden. Auch in diesem Fall sind wegen der Cyber-Attacke Nürnberger Schulen zeitweise vom Netz genommen worden. Das teilte Nürnbergs Schulbürgermeister Klemens Gsell (CSU) dem BR auf Anfrage mit.

    "Emotet" zählt zu den gefährlichsten Bedrohungen

    Laut dem Landesamt für Datenschutzaufsicht zählt der Trojaner Emotet derzeit zu den gefährlichsten Bedrohungen im Internet. Die Schadsoftware versendet Trojaner-Viren in Form echt aussehender E-Mails. Bundesweit sind schon seit Monaten mehrere Unternehmen und Behörden betroffen. Dass der Schädling bei einer Infektion nicht nur den betreffenden E-Mail-Kontakte, sondern die Korrespondenz des gesamten Postfaches auslese, sei aber neu.