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Klinikum Fürth plant Neubau mit modernem OP | BR24

© dpa/picture-alliance

Symbolbild: Pfleger schieben Bett über Krankenhausflur

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    Klinikum Fürth plant Neubau mit modernem OP

    Das Klinikum Fürth hat bekannt gegeben, wie es die knapp 97 Millionen Euro vom Freistaat verwenden will. Mit dem Fördergeld soll ein neues Gebäude auf dem Klinikgelände entstehen, in dem unter anderem ein OP mit modernster Technik untergebracht wird.

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    In dem Gebäude soll unter anderem ein Zentral-OP, eine Intensivstation und eine Intermediate Care (IMC)-Station für Patienten, die für eine Verlegung auf eine Normalstation noch nicht stabil genug sind, Platz finden. Das Gebäude sei dabei Teil eines größeren Bauvorhabens am Klinikum, so Vorstand Peter Krappmann, weitere Gebäude sind ebenfalls in Planung.

    Mehr Platz für modernste Technik und Betten

    Das Klinikum braucht mehr Platz: für modernste Geräte aber auch für mehr Betten. Im Jahr 2030 werden 900 bis 1.000 Betten benötigt, sagt Krappmann. Derzeit hat das Krankenhaus 771 Betten zur Verfügung. Zudem sollen auch Räume entstehen, in denen in Ruhe mit Angehörigen gesprochen werden kann, oder in die sich die Mitarbeiter zurückziehen können. Der Bau des Gebäudes startet voraussichtlich 2019. Spätestens 2022 will das Klinikum das neue Gebäude einweihen, so Krappmann.

    Patienten und Belegschaft sollen profitieren

    Auch Oberbürgermeister Thomas Jung freut sich über die Förderung und spricht von einer „Jahrhundertchance“ und von einer der „größten Herausforderungen für die Gesundheitsversorgung in der Geschichte der Kleeblattstadt.“ Dadurch werde ein modernes, konkurrenzfähiges Zukunftsklinikum geschaffen, von dem die Patienten und die Belegschaft gleichermaßen profitieren würden, so Jung.

    Knapp 500 Millionen Euro für Krankenhäuser

    Insgesamt investiert die Staatsregierung in den nächsten Jahren fast 500 Millionen Euro für den Um- und Ausbau von 22 öffentliche Krankenhäuser in Bayern. Fürth erhält dabei das meiste Geld aus dem Fördertopf.