BR24 Logo
BR24 Logo
Bayern

Kliniken im Oberland bereiten sich auf Corona-Virus-Welle vor | BR24

© BR

Überall in Bayern bereiten sich Krankenhäuser auf einen Anstieg von Corona-Fällen vor. Intensivbetten werden ausgebaut, Patienten verlegt und Operationen verschoben - so auch im Klinikum Garmisch-Partenkirchen.

Per Mail sharen
  • Artikel mit Audio-Inhalten

Kliniken im Oberland bereiten sich auf Corona-Virus-Welle vor

Überall in Bayern bereiten sich Krankenhäuser auf einen Anstieg von Corona-Fällen vor. Intensivbetten werden ausgebaut, Patienten verlegt und Operationen verschoben. Auch der Landkreis Garmisch-Partenkirchen bereitet sich auf den Extremfall vor.

Per Mail sharen

Die Kliniken in Bayern wappnen sich vor einem Anstieg von Corona-Fällen: Intensivbetten werden ausgebaut, Patienten verlegt und Operationen verschoben - so auch im Landkreis Garmisch-Partenkirchen.

Extra Zelte und Personal

Vor dem Klinikum Garmisch-Partenkirchen ist ein Triage-Zelt aufgebaut worden. Medizinisches Personal der Bundeswehr unterstützt von Kräften und untersucht ab sofort rund um die Uhr jeden neuen Patienten. Körpertemperatur wird gemessen, typische Corona-Symptome abgefragt. Besteht ein Verdacht, kommt der oder diejenige in einen isolierten Bereich im Klinikum für weitere Untersuchungen.

Corona-Welle am Wochenende erwartet

Auch sonst haben sich das Klinikum Garmisch-Partenkirchen und die BG Unfallklinik Murnau vorbereitet - insgesamt stehen eigene Isolationsstationen mit rund 250 freien Betten für Corona-Patienten zur Verfügung. Die Intensivbetten wurden verdoppelt. Werner Leidinger, der ärztliche Direktor am Klinikum Garmisch-Partenkirchen, rechnet in den nächsten Tagen mit steigenden Patientenzahlen. Er prognostiziert eine erste Corona-Welle für das Wochenende und hofft, dass die Ausgangsbeschränkung Wirkung zeigt, um nicht Zustände wie in Italien zu bekommen.

© BR/Breitkopf

Improvisieren gefragt: Klinik-Utensilien vor einem Holztisch

Klinik hofft auf finanzielle Unterstützung

Sämtliche verschiebbaren Operationen wurden abgesagt, um gerüstet zu sein. Dementsprechend fallen Einnahmen weg. Die Verantwortlichen im Klinikum Garmisch-Partenkirchen hoffen fest auf den zugesagten Rettungsschirm. Außerdem wird dringend Schutzausrüstung benötigt - schon jetzt müssen Masken und Kittel rationiert werden.