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In Regensburg sind sechs Fahrraddemos geplant.

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    Klimastreik von Fridays for Future auch in der Oberpfalz

    Die Fridays-for-Future-Bewegung ruft auch in der Oberpfalz zum Klimastreik auf. In drei Städten wird protestiert. In Regensburg sind mehrere Fahrrad-Demos geplant. Die Polizei rechnet hier mit Verkehrsbehinderungen.

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    Von
    • Kathrin Unverdorben
    • BR24 Redaktion
    • Sebastian Wintermeier

    In der Oberpfalz beteiligen sich Klimaschützer aus Amberg, Parsberg im Kreis Neumarkt und Regensburg an dem weltweiten Protest der Fridays-for-Future-Bewegung. Die Aktionen werden entsprechend der Corona-Situation angepasst.

    Wegen Corona: alternative Protest-Formen

    In Amberg und Parsberg werden deshalb nur die Organisatoren stellvertretend für viele protestieren. Aus Amberg wird es einen Livestream geben. "Anstatt vieler Leute werden diesmal viele Schilder und Plakate da sein", heißt es auf der Facebook-Seite der Organisatoren aus Parsberg (Lkr. Neumarkt in der Oberpfalz).

    Verkehrssperrungen wegen Fahrrad-Demos nötig

    In Regensburg sind sechs Fahrrad-Demos geplant. Sie starten gleichzeitig von verschiedenen Punkten der Innenstadt, um so größere Menschenansammlungen zu verhindern. Im Anschluss daran ist ab 16.30 Uhr eine Kundgebung auf dem Dultplatz mit 500 Teilnehmenden angemeldet, teilen die Veranstalter mit. Laut der Polizei werden im Bereich der Aktionen immer wieder Straßensperren nötig sein, es kann daher zu Verkehrsbehinderungen kommen. Das betrifft vor allem die Straßen parallel zur Donau sowie den Bereich um den Regensburger Dultplatz. Die Polizei bittet Autofahrer deshalb, diese Bereiche weiträumig zu umfahren. Laut der Organisatoren ist es der siebte globale Klimastreik.

    Das fordern die Fridays-for-Future-Aktivisten

    In Deutschland sind Aktionen in mehr als 100 Städten geplant. Allerdings sind die Teilnehmerzahlen aufgrund von Corona vielerorts beschränkt. Das Motto des siebten globalen Klimastreiks lautet "#AlleFür1Komma5", was auf das Pariser Klimaabkommen von 2015 anspielt. Der Vertrag setzt das Ziel, die Erderwärmung deutlich - wenn möglich auf 1,5 Grad - zu begrenzen. Außerdem nehmen die Aktivisten die Wahlen in diesem Jahr in den Fokus. "Wir fordern krisenfeste Wahlprogramme, mobilisieren Wahlentscheidungen für die Zukunft und kämpfen für 1,5-Grad-Koalitionsverträge", heißt es in einem Demonstrationsaufruf. Im September vergangenen Jahres waren Anhänger der Bewegung erstmals nach monatelanger Corona-Pause wieder auf die Straße gegangen.

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