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Aktionstag zum Ende der Klimawoche aller Karlstadter Schulen | BR24

© Sylvia Schubart-Arand/BR-Mainfranken

Abschlussveranstaltung der Karlstadter Schülerinnen und Schüler zur Klimawoche

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Aktionstag zum Ende der Klimawoche aller Karlstadter Schulen

In der Woche der Nachhaltigkeit haben sich in Karstadt alle Schülerinnen und Schüler – von den Grundschülern bis hin zu den Gymnasiasten – ganz auf das Klima konzentriert. Die Ergebnisse ihrer Arbeit präsentierten sie auf dem Karlstadter Marktplatz.

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© Anke Gundelach/BR-Mainfranken

In der Woche der Nachhaltigkeit haben sich in Karstadt alle Schülerinnen und Schüler - von den Grundschülern bis hin zu den Gymnasiasten - ganz auf das Klima konzentriert. Die Ergebnisse ihrer Arbeit präsentierten sie auf dem Karlstadter Marktplatz.

Die Schulen in Karlstadt und die Mittelschule in Zellingen beschäftigten sich in der Woche der Nachhaltigkeit mit unterschiedlichen Aspekten und vor allem auch den Auswirkungen des Klimawandels. Zum Abschluss der Klimawoche gab es einen gemeinsame Veranstaltung aller Schüler der 5. bis 10. Klassen auf dem Marktplatz mit einer Kundgebung und dem Bau eines symbolischen Eisblocks aus Karton.

Forscher nennt Unterfranken den Hotspot des Klimawandels

Der Klimaexperte Heiko Paeth von der Uni Würzburg hatte am Mittwoch im Karlstadter Gymnasium einen Vortrag zum Klimawandel gehalten. Hierbei verdeutlichte er, dass Unterfranken der Hotspot des Klimawandels sei: Waren es vor wenigen Jahren durchschnittlich zwei Hitzetage mit einer Tagesdurchschnittstemperatur von 25 Grad, waren es 2018 bereits 35 – Tendenz steigend. Das gilt auch für die Tropennächte, mit Temperaturen über 20 Grad. Vergangenes Jahr waren es 17 solcher heißen Nächte, an denen man dann schlecht schläft. Die Hitze und Trockenheit wirken sich auch auf die Wasserversorgung aus mit einer seit Jahren rückläufigen Grundwasserneubildung.

Paeth: Jeder kann einen Beitrag zum Klimaschutz leisten

Damit der Klimaschutz wirksam vorangetrieben werden kann, gab Klimaexperte Paeth folgende Tipps: Der Konsum sollte sparsam, nachhaltig, biologisch und fair sein. Die Ernährung sollte fleischarm, biologisch, regional und saisonal sein. Geldanlagen sollten ethisch und ökologisch sein. Der bezogene Strom sollte zu 100 Prozent aus erneuerbaren Energien bestehen. Die Heizung sollte nicht mit fossilen Brennstoffen betrieben werden. Das Auto sollte sparsam sein oder elektrisch angetrieben werden. Der Urlaub sollte heimatnah verbracht und ohne Flugzeug und Kreuzfahrtschiff angetreten werden.