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Klima-Aktivisten "kleben" sich an Siemens-Gebäude in Erlangen | BR24

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Protest vor Siemens-Gebäude in Erlangen

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Klima-Aktivisten "kleben" sich an Siemens-Gebäude in Erlangen

Nach Protesten von Umweltschützern gegen einen Siemens-Auftrag haben Klima-Aktivisten der Gruppe "Extinction Rebellion" nun auch einen Eingang des Konzerns in Erlangen blockiert. Symbolisch haben sich einige an die Eingangstür eines Gebäudes geklebt.

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In Erlangen haben zwölf Klima-Aktivisten der Gruppe "Extinction Rebellion" vor einem Gebäude der Siemens AG, dem sogenannten Glaspalast, demonstriert. In dem Twitter-Account der Aktivisten heißt es, der Protest richte sich gegen die Entscheidung von Siemens, die "Carmichael Kohlemine in Australien zu ermöglichen“.

"Wir wollen auch mit den Angestellten von Siemens ins Gespräch kommen." Extinction Rebellion auf Twitter

Der deutsche Konzern stattet die Zugstrecke zur Mine, die das indische Unternehmen Adani baut, mit Signaltechnik aus.

Siemens will die Aktion selbst regeln

Auf den von der Gruppe veröffentlichten Bildern sind drei Aktivisten zu sehen, die ihre Hände an die Glastür halten. Zudem ist ein Schild mit der Aufschrift "Vorsicht festgeklebt" an den Rücken einer Protestierenden angelehnt. Der Protest war friedlich und nach gut zweieinhalb Stunden beendet, sagte ein Polizeisprecher. Auf Wunsch des Unternehmens seien die Beamten nicht eingeschritten. Siemens habe den jungen Aktivisten sogar Kaffee gebracht. 

Siemens bleibt bei Zulieferung

Siemens-Chef Joe Kaeser hatte am Sonntag mitgeteilt, dass der Konzern an einer Zulieferung für ein Kohlebergwerk in Australien ungeachtet der Proteste von Umwelt- und Klimaschützern festhält.

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