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Kletterin und Gleitschirmflieger abgestürzt und schwer verletzt | BR24

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Im Landkreis Lichtenfels sind eine Kletterin und ein Gleitschirmflieger abgestürzt. Nach Angaben der Polizei machte beide Fehler bei der Ausübung ihres Sports. Sie erlitten schwere Verletzungen und kamen mit Rettungshubschraubern in Kliniken.

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Kletterin und Gleitschirmflieger abgestürzt und schwer verletzt

Im Landkreis Lichtenfels sind eine Kletterin und ein Gleitschirmflieger abgestürzt. Nach Angaben der Polizei machte beide Fehler bei der Ausübung ihres Sports. Sie erlitten schwere Verletzungen und kamen mit Rettungshubschraubern in Kliniken.

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Am Freitagnachmittag (16.08.19) sind im Landkreis Lichtenfels eine Kletterin und ein Gleitschirmflieger beim Ausüben ihres Sports abgestürzt. Beide erlitten schwere Verletzungen, schweben aber nicht in Lebensgefahr, sagte die Polizei dem Bayerischen Rundfunk.

Kletterin aus zehn Metern Höhe abgestürzt

Kurz nach 16.00 Uhr ging bei der Polizei ein Notruf ein, dass eine Kletterin im Kleinziegenfelder Tal aus einer Höhe von zehn Metern abgestürzt sei. Nach Angaben der Polizei hatte die Frau einen Fehler beim Umfädeln, also dem Umlenken des Seils vor dem Abseilen gemacht und war ungebremst auf den Boden geprallt. Sie erlitt mehrere Knochenbrüche und wurde mit dem Rettungshubschrauber in eine Klinik geflogen.

Gleitschirmflieger macht Flugfehler

Gegen 18.00 Uhr stürzte zudem ein Gleitschirmflieger nahe Bad Staffelstein ab. Der 49-Jährige ist beim Startversuch mit seinem Gleitschirm am Freitagnachmittag bei Bad Staffelstein im oberfränkischen Landkreis Lichtenfels auf eine Streuobstwiese gestürzt. Dabei verletzte er sich schwer. Nach Polizeiangaben war der Gleitschirm wegen fehlender Thermik abgeschmiert.

Verdacht auf Wirbelsäulenfraktur

Nur der Helm des 49-Jährigen verhinderte beim Sturz aus fünf Metern Höhe Schlimmeres. Der Mann war nach dem Unfall noch ansprechbar und wurde mit Verdacht auf Schädelhirntrauma und Wirbelsäulenfraktur von einem Rettungshubschrauber in die Klinik geflogen.