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Flügel von Steingräber und Söhne

Das Bayreuther Traditionsunternehmen Steingräber und Söhne habe den Preis in der Kategorie "Handwerk" bekommen, teilte das Wirtschaftsministerium mit. Ausschlaggebend für die Auszeichnung war, dass Steingräber 70 Prozent der hergestellten Klaviere ins Ausland exportiert, beispielsweise in die USA, nach Russland, Afrika, Südamerika und in viele EU-Länder. Außerdem liefert der Familienbetrieb "maßgeschneiderte Produktanpassungen und Problemlösungen für Klaviere" und organisiert regelmäßig ein Welthändlertreffen in Bayreuth, heißt es weiter.

Familienunternehmen in siebter Generation

Das Unternehmen bietet weltweit einen "After Sale Service" an. Das bedeutet, dass Steingräber Ersatzteile für die Instrumente liefert – auch wenn sie schon vor mehr als 100 Jahren gebaut wurden. Steingräber und Söhne ist ein bedeutender Hersteller von Klavieren, Pianos und Flügeln. Es wurde bereits 1852 gegründet und wird von Udo Schmidt-Steingräber in der siebten Generation geführt. Die Firma hat 35 Mitarbeiter.

"Ich gratuliere den Preisträgern. Sie beweisen, dass auch kleine Unternehmen großartige Erfolge auf den Weltmärkten erzielen können. Mit zum Teil sehr kleinen Teams haben die Preisträger neue Märkte im Ausland mutig, schnell und mit bayerischem Charme erschlossen.“ Hubert Aiwanger (Freie Wähler), bayerischer Wirtschaftsminister

Neben Steingräber wurden außerdem die Firma Weatherstock aus Nürnberg in der Kategorie Industrie, die econ industries services aus Starnberg in der Kategorie Dienstleistung und Deffner & Johann aus Röthlein in der Kategorie Handel ausgezeichnet. Über jeden Preisträger wurde ein zweiminütiger Kurzfilm und seine Erfolgsgeschichte gedreht, der auf der Preisverleihung gezeigt und den Unternehmen anschließend für Werbezwecke überlassen wurde.