BR24 Logo
BR24 Logo
Bayern

Klaus Schamberger erhält die Karl-Bröger-Medaille | BR24

© BR-Studio Franken/Kilian Gebhardt

Klaus Schamberger im BR-Studio Franken

Per Mail sharen
Teilen

    Klaus Schamberger erhält die Karl-Bröger-Medaille

    Der fränkische Journalist, Schriftsteller und Humorist Klaus Schamberger bekommt heute Abend die Karl-Bröger-Medaille verliehen. Damit werden Menschen ausgezeichnet, die im kulturellen Leben Nürnbergs Spuren hinterlassen haben.

    Per Mail sharen
    Teilen

    Mit dem Preis zeichnet die SPD-nahe Karl-Bröger-Gesellschaft Persönlichkeiten und Institutionen aus, die im sozialen und kulturellen Leben der Stadt Nürnberg Spuren hinterlassen haben. Klaus Schamberger hat das in vielfältiger Weise vollbracht. Er wurde 1942 in Nürnberg geboren und hat sich als Journalist, Schriftsteller, Humorist und Mundart-Sprecher einen Namen gemacht.

    "Der Glubb is a Debb" – Schambergers berühmtestes Zitat

    Seine Stimme ist auch aus zahlreichen Sendungen des Bayerischen Rundfunks bekannt, jahrelang sendete Bayern 1 immer freitags sein "Gschmarri zum Wochenende". Sein wohl berühmtestes Zitat kennt wohl jeder Nürnberger: "Der Glubb is a Debb".

    Bekannt für seine Glossen und Kolumnen

    Schambergers Glossen waren fast 40 Jahre lang in der Abendzeitung zu lesen und er veröffentlichte wöchentlich die Kolumne "Umgschaut" in der Nürnberger Zeitung. In seinem Buch "Der Kleinlein erinnert sich" streift er quer durch die knapp tausendjährige Stadtgeschichte Nürnbergs und der Kleinlein ist natürlich er selbst. In dem Buch taucht auch sein Großvater auf, der einst ein stolzer Sozialdemokrat war und für seine Haltung ins KZ Dachau kam – genau wie der Schriftsteller und Sozialdemokrat Karl Bröger.

    OB Maly hält Laudatio

    Die Laudatio beim öffentlichen Festakt im Karl-Bröger-Zentrum in der Nürnberger Südstadt hält Nürnbergs OB Ulrich Maly (SPD). Die Karl-Bröger-Medaille wurde erstmals 2016 verliehen. Bisherige Preisträger waren der Nürnberger Mundartdichter Fitzgerald Kusz, das Gostner Hoftheater und der Kulturpolitiker Hermann Glaser.