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KKW Grafenrheinfeld: 1.850 Tonnen Schutt zur Landkreis-Deponie | BR24

© picture-alliance/dpa

Das stillgelegte Kernkraftwerk Grafenrheinfeld

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    KKW Grafenrheinfeld: 1.850 Tonnen Schutt zur Landkreis-Deponie

    Bis das Kernkraftwerk Grafenrheinfeld (Lkr. Schweinfurt) weitgehend abgerissen sein wird, werden rund 1.850 Tonnen unverstrahlter Schutt auf der Landkreis-Deponie landen. Das teilte der Ausschuss für Abfallwirtschaft des Schweinfurter Kreistages mit.

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    Das Kernkraftwerk Grafenrheinfeld im Landkreis Schweinfurt soll bis 2033 weitgehend abgerissen sein. Bis dahin werden rund 1.850 Tonnen Schutt aus nicht-nuklearen Bereichen des KKW im Abfallwirtschaftszentrum "Rothmühle" des Landkreises Schweinfurt entsorgt. Das wurde bei der jüngsten Sitzung des Ausschusses für Umwelt, Land- und Abfallwirtschaft des Schweinfurter Kreistages bekannt. Der Landkreis Schweinfurt stehe hier in der Entsorgungspflicht.

    Mehr als 270.000 Tonnen Schutt sollen recycelt werden

    Das Landesamt für Umwelt würde die Abfuhr kontrollieren, heißt es. Über 90 Prozent der über 300.000 Tonnen Schutt aus dem KKW sollen recycelt werden. Bislang ist etwa ein Vierzigstel aller Komponenten demontiert. Kürzlich sind die letzten verwendeten Brennelemente aus dem Abklingbecken ins benachbarte Atommüllzwischenlager gebracht worden. Hier stehen nun 53 Castoren. Ende des Jahres soll ein letzter 54. Castor mit restlichem nuklearen Brennstoff hier eingelagert werden.

    Nur das Atommüllzwischenlager wird an das Kernkraftwerk erinnern

    In 15 Jahren soll an Stelle des Kernkraftwerks nur noch die sprichwörtlich "grüne Wiese“ sein und auch die beiden Kühltürme sollen verschwunden sein. Bleiben wird allerdings das Atommüllzwischenlager, denn ein Atommüllendlager soll in Deutschland frühestens 2050 betriebsbereit sein. Vor gut fünf Jahren ist das KKW Grafenrheinfeld nach 33 Betriebsjahren abgeschaltet worden. Von einst 300 Mitarbeitern sind noch 200 vor Ort.

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