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Alles zur Maskenpflicht

"Wahnsinnige Erleichterung": Die Reaktionen auf die Lockerungen | BR24

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Es ändert sich fast in allen Bereichen etwas: Lockerung im jetzt noch abgesperrten Biergarten, aber auch in Seniorenheimen, Schulen, Kitas und Tennis-, Golf- und Kinderspielplätzen! Ein großes Paket - das wir jetzt mal auspacken.

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"Wahnsinnige Erleichterung": Die Reaktionen auf die Lockerungen

Neuregelungen bei Kinderbetreuung, Schulen und Heimen, eine Perspektive für Gastronomie und Tourismus: So reagieren Betreiber und andere Betroffene auf Bayerns Lockerungspläne in der Corona-Krise.

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Raus aus dem Lockdown geht es für viele Kindergartenkinder bereits ab nächstem Montag. Nach und nach dürfen sie wieder in den Kindergarten oder die Krippe gehen und dort mit Freunden spielen. Ein wichtiger Schritt, findet Stephanie Haan vom Landesverband der Arbeiterwohlfahrt. Für viele Kinder sei es schwierig gewesen, so lange keine Gleichaltrigen zu sehen. "Gerade in diesem Alter wo man so schnell Entwicklungsschritte macht, ist es sehr zu begrüßen, dass die Kinder schnell wieder in einen geregelten Tagesablauf kommen und Gleichaltrige treffen können", sagt Haan.

"Keine Alternative" zu Öffnungen der Kindergärten

Auch Theo Zellner, der Präsident des Bayerischen Roten Kreuzes, begrüßt diese schrittweise Öffnung. Dazu gebe es keine Alternative. "Gerade bei Kindern ist der soziale Kontakt dringendst notwendig", betonte er im Gespräch mit BR24. Das Rote Kreuz betreibt über 200 Kindertageseinrichtungen in Bayern. Auf die Öffnung sei das BRK personell vorbereitet, um mit entsprechenden Rahmenbedingen die Kinder wieder betreuen zu können. Allerdings fügt Zellner an: "Wenn es da irgendwo haken sollte oder etwas nicht durchführbar ist, dann werden wir sehr schnell den Finger heben und einen Schritt zurück gehen. Diese Offenheit muss da sein."

Maskenpflicht an Schulen - zumindest außerhalb der Unterrichtsräume

Nach und nach kehren jetzt auch immer mehr Kinder und Jugendliche in ihre Klassen zurück. Der Bayerische Lehrer- und Lehrerinnenverband sieht sich vor großen Herausforderungen, schließlich müssten höchste Auflagen und Hygienebestimmungen umgesetzt werden und das in einem sportlichen Zeitplan.

"Es gibt viele Kolleginnen, die sagen, das packen wir. Aber es gibt auch die Kolleginnen die sich Sorgen machen, dass sie das ab dem 18.5. mit den Erstklässlern gut hinbekommen", sagt Simone Fleischmann, Präsidentin des Bayerischen Lehrer- und Lehrerinnenverbandes.

Abstandsregeln auf dem Pausenhof oder auf Treppen beschäftigen die Schulen derzeit. Deswegen begrüßt Heinz-Peter Meidinger, Präsident des Deutschen Lehrerverbandes, dass Bayern an Schulen außerhalb der Unterrichtsräume eine Maskenpflicht einführt. "Das ist notwendig, um den Infektionsschutz sicherzustellen." so Meidinger. Falls Schüler keine Maske hätten, bekämen sie diese von den Schulen.

Ansturm der Angehörigen auf Pflegeeinrichtungen erwartet

Besonders herbeigesehnt von vielen Familien: die Öffnung der Pflegeheime. Hier spiele der Kontakt zu den Angehörigen eine wesentliche Rolle, so BRK-Präsident Zellner. Das Rote Kreuz betreibt 314 Einrichtungen der stationären und ambulanten Pflege in Bayern. Bereits ab dem kommenden Wochenende sind Besuche in Pflegeeinrichtungen und Krankenhäusern wieder möglich. Allerdings unter Auflagen: nur ein registrierter Besucher pro Person mit Schutzmaske. "Das wird eine organisatorische Herausforderung", sagt der BRK-Präsident, der am Wochenende mit einem Ansturm der Angehörigen rechnet. Zellner bittet jetzt schon um Verständnis, dass nicht alle Besucher gleichzeitig kommen könnten.

"Wahnsinnige Erleichterung" für Gastronomie

Aufatmen auch bei Gaststättenbetreibern und Hoteliers. Auch sie dürfen schrittweise wieder öffnen. "Das ist eine wahnsinnige Erleichterung", so Christina Pfaffinger vom Tourismusverband Chiemsee-Alpenland. Für die Wirtschaft, sei jetzt jede Öffnung gut. Viele Betriebe hätten bereits Hygienekonzepte erstellt. Dennoch müssten jetzt die Vorschriften abgewartet werden: Also wie oft zum Beispiel die Zimmer gereinigt werden müssen. Froh eine Perspektive zu haben ist auch Friedrich Steinberg, Geschäftsführer des Münchner Hofbräukellers. Er wartet jetzt auf konkrete Angaben. Normalerweise bekomme er 2.000 Leute in den Biergarten. "Jetzt muss ich wissen, für wie viele Leute ich den Biergarten noch bestuhlen darf. Wie viele Gäste an einem Biertisch sitzen dürfen."

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Genau richtig? Zu vorsichtig? Oder zu schnell? Reaktionen auf den neuen bayerischen Corona-Fahrplan.

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