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Kirchenvorsteher soll nach Afghanistan abgeschoben werden | BR24

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Ein Kirchenvorsteher aus einer evangelischen Gemeinde in Hof soll abgeschoben werden. (Symbolbild)

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    Kirchenvorsteher soll nach Afghanistan abgeschoben werden

    Erstmals soll ein Kirchenvorsteher aus Bayern nach Afghanistan abgeschoben werden. Die Kirchengemeinde in Hof fürchtet um das Leben des jungen Mannes. In Afghanistan droht ihm möglicherweise die Todesstrafe.

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    Von
    • Annerose Zuber

    Die evangelische Kirche schlägt Alarm: Nach Angaben des Hofer Dekans Günter Saalfrank soll erstmals ein Kirchenvorsteher aus Bayern nach Afghanistan abgeschoben werden. Saalfrank fürchtet deshalb um das Leben des jungen Manns, der sich ehrenamtlich in der evangelischen Kirche engagiert.

    Kirchenvorsteher droht Todesstrafe

    In seinem Heimatland müsse der gut integrierte Flüchtling um sein Leben fürchten, denn in Afghanistan drohe die Todesstrafe, wenn ein Moslem zu einer anderen Religion übertrete. Der Mann war 2016 zum christlichen Glauben konvertiert und gehört seit rund zwei Jahren dem erweiterten Kirchenvorstand der Hofer St. Michaelisgemeinde an. Die Kirchengemeinde lädt deshalb heute zu einer Pressekonferenz, bei der auch ein Sprecher Flüchtlings-Hilfsorganisation Matteo weitere Informationen zu dem Fall geben werden.

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