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Kirchen und Sportvereine wollen den Sonntag schützen | BR24

© pa/dpa

Plakat "Gott sei dank ist Sonntag"

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    Kirchen und Sportvereine wollen den Sonntag schützen

    Kirchen und Sportverbände in Bayern wollen sich gemeinsam für einen besseren Schutz des arbeitsfreien Sonntags stark machen. Das ist Thema eines Treffens heute in Plattling (Lkr. Deggendorf).

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    Dort treffen sich die niederbayerischen Sonntagsallianzen mit Vertretern des Bayerischen Landessportverbandes (BLSV). Laut Verdi Niederbayern müssen inzwischen 27 Prozent der Erwerbstätigen sonntags arbeiten. Bei dem Plattlinger Treffen will der niederbayerische BLSV-Vorsitzende Udo Eckleder über die Auswirkungen der vermehrten Sonntagsarbeit auf die Sportvereine sprechen.

    Kein Sport am Sonntag?

    Die Sozialsekretärin Ute Meier vom Kirchlichen Dienst in der Arbeitswelt (kda) kündigte eine gemeinsame Kampagne unter dem Motto "Kein Sport am Sonntag ohne arbeitsfreien Sonntag" an. Nach Angaben der Bayerischen Sonntagsallianzen lassen die bayerischen Gemeinden inzwischen mehr als 2.000 verkaufsoffene Sonntage im Jahr zu, darunter auch rechtswidrige Ladenöffnungen. 

    "Allianzen für den Sonntag"

    Bayernweit gibt es rund 50 regionale "Allianzen für den Sonntag". Zu diesen Bündnissen haben sich der evangelische kda, die Katholische Arbeitnehmerbewegung und die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft zusammengeschlossen. Am 17. November wollen sie in München ihr zehnjähriges Bestehen feiern.