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Kipfenberg: Vermisstes Paar laut Polizei wohl ermordet | BR24

© dpa-bildfunk

Spurensicherung vor Ort: An der Fundstelle der menschlichen Skelette nahe Kipfenberg

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    Kipfenberg: Vermisstes Paar laut Polizei wohl ermordet

    Die gerichtsmedizinische Untersuchung der beiden Skelettfunde von Kipfenberg hat ergeben: Das seit 18 Jahren vermisste junge Liebespaar aus Ingolstadt ist durch massive Gewalteinwirkung gestorben. Die Mordkommission sucht nun nach Zeugen.

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    Nach dem Skelett-Fund bei Kipfenberg ermittelt die Staatsanwaltschaft wegen zweifachen Mordes. Wie das Polizeipräsidium Oberbayern Nord mitteilt, belegt die rechtsmedizinische Untersuchung der skelettierten Leichenteile, dass die beiden Personen durch massive Gewalteinwirkung zu Tode gekommen sind. Zudem wurde bestätigt, dass es sich bei den beiden Skeletten nun definitiv um die Überreste eines seit 18 Jahren vermissten Pärchens aus Ingolstadt handelt.

    Auf die Überreste der beiden war Anfang Mai ein Spaziergänger in einem Wald im Gemeindebereich Kipfenberg aufmerksam geworden. Per Zufall hatte er einen menschlichen Schädelknochen entdeckt.

    Das Paar wurde zuletzt im September 2002 gesehen

    Im Herbst 2002 waren die 23-jährige Sabine Pfaller und ihr 21-jähriger Freund Egon Sambrschizki spurlos verschwunden. Ein Verwandter erstattete Vermisstenanzeige bei der Polizei in Ingolstadt, da das Pärchen nicht erreichbar war. Zuletzt gesehen wurden die beiden im September 2002 in Ingolstadt.

    Zeugen gesucht

    Mittlerweile arbeiten zehn Beamte der Kripo Ingolstadt an der Aufklärung dieses Falls. In die Ermittlungen wegen zweifachen Mordes fließen jetzt neben den neuen Untersuchungsergebnissen auch die Erkenntnisse mit ein, die seit dem Verschwinden des Pärchens gewonnen werden konnten. Diese Ermittlungsergebnisse aus der Vergangenheit können nun neu bewertet und zugeordnet werden. Die Kripo Ingolstadt wie auch jede Polizeidienststelle nehmen Hinweise aus der Bevölkerung entgegen.

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