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Kindesmissbrauch: Mehr als elf Jahre Haft für Logopäden | BR24

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Wegen des schweren sexuellen Missbrauchs von behinderten Jungen hat das Landgericht Würzburg einen Logopäden zu elf Jahren und vier Monaten Haft verurteilt. Wie haben die Prozessbeteiligten auf das Urteil reagiert?

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Kindesmissbrauch: Mehr als elf Jahre Haft für Logopäden

Wegen des schweren sexuellen Missbrauchs von behinderten Jungen hat das Landgericht Würzburg einen Logopäden zu elf Jahren und vier Monaten Haft verurteilt. Zudem verhängte das Gericht ein lebenslanges Berufsverbot.

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Der Fall zählt zu den schlimmsten bekannten Missbrauchsdelikten in Bayern: Das Landgericht Würzburg hat einen Logopäden zu elf Jahren und vier Monaten Haft verurteilt - wegen des schweren sexuellen Missbrauchs von sieben behinderten Jungen. Zudem verhängte die Kammer ein lebenslanges Berufsverbot. Der Fall hatte bundesweit für Aufsehen gesorgt.

Viele Übergriffe fanden den Ermittlern zufolge in zwei Würzburger Kitas statt. Der Sprach-Therapeut sollte den damals zwei bis sechs Jahre alten Kindern eigentlich dabei helfen, sich besser zu verständigen. Fotos und Videos der Taten hatte der 38-Jährige ins Darknet gestellt.

Großteil des Prozesses hinter verschlossenen Türen

Ein Großteil des Prozesses fand zum Schutz der Opfer hinter verschlossenen Türen statt. In dem Verfahren vor der Großen Jugendkammer hatte der Angeklagte zu Prozessauftakt Anfang März gestanden, sich jahrelang an den Jungen vergangen zu haben - während die anderen Kinder in Nebenräumen spielten. In mehr als 60 Fällen davon waren die Übergriffe derart massiv, dass der Mann unter anderem wegen schweren sexuellen Missbrauchs angeklagt war.

Anklage forderte fast 14 Jahre Haft

Die Anklage hatte für den 38-Jährigen 13 Jahre und neun Monate Freiheitsstrafe verlangt. Einige Nebenklagevertreter hatten sich den Haftforderungen der Anklage angeschlossen, darüber hinaus aber auch Sicherungsverwahrung für den Deutschen gefordert. Die Verteidigung plädierte für eine Freiheitsstrafe von neun Jahren und acht Monaten.

Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig.

© Klaus Rüfer/BR-Mainfranken

Wegen des schweren sexuellen Missbrauchs von behinderten Jungen hat das Landgericht Würzburg einen Logopäden zu elf Jahren und vier Monaten Haft verurteilt. Zudem verhängte das Gericht ein lebenslanges Berufsverbot.

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