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Kindesmissbrauch in Regensburg: Mann in zweitem Fall verdächtigt | BR24

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Dem 55-Jährigen, der im Verdacht steht, einen Jungen in einer Regensburger Tiefgarage missbraucht zu haben, wird ein zweiter Missbrauchsfall vorgeworfen. Der Mann soll sich bereits früher an einem Grundschüler vergangen haben.

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Kindesmissbrauch in Regensburg: Mann in zweitem Fall verdächtigt

Dem 55-Jährigen, der im Verdacht steht, einen Jungen in einer Regensburger Tiefgarage missbraucht zu haben, wird ein zweiter Missbrauchsfall vorgeworfen. Der Mann soll sich bereits früher an einem Grundschüler vergangen haben.

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Der 55-Jährige, den die Polizei nach dem Missbrauch eines Jungen in einer Regensburger Tiefgarage festgenommen hatte, soll sich zuvor schon an einem anderen Jungen vergangen haben. Wie die Polizei mitteilt, soll das damalige Opfer auf dem Nachhauseweg von der Grundschule gewesen sein. Die genetischen Spuren an den Tatorten würden sich decken und beide zu einem im Februar festgenommenen Mann führen, so die Ermittler.

Grundschüler in Stadtpark missbraucht

Die Tat, die die Polizei dem 55-Jährigen jetzt zur Last legt, geschah im Februar 2018 auf einer Parkbank im Regensburger Stadtpark. Der Mann hatte den Grundschüler in der Altstadt angesprochen, bis zum Weiher am westlichen Ende des Stadtparks mitgenommen und dort auf einer Parkbank missbraucht. Das wirft ihm die Polizei vor.

"Der erfolgte molekulargenetische Vergleich damals gesicherter Spuren und dem nun vorliegenden Vergleichsmaterial, weist auf denselben Tatverdächtigen hin, der in Kumpfmühl auftrat und schließlich festgenommen wurde. Er wird sich nun auch wegen diesem Sexualdelikt verantworten müssen." Mitteilung Polizeipräsidium Oberpfalz

Kind in Tiefgaragenabgang missbraucht

Anfang dieses Jahres soll der Verdächtige ein Kind im Regensburger Stadtteil Kumpfmühl angesprochen und so manipuliert haben, dass es ihm bis in einen Tiefgaragenabgang gefolgt war. Dort soll er sexuelle Handlungen an dem Kind vorgenommen haben. Der 55-Jährige muss sich wegen des Verdachts der sexuellen Belästigung, des sexuellen Missbrauchs von Kindern und der sexuellen Nötigung verantworten.