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Das zweite Jahr infolge kann das historische Dinkelsbühler Festspiel der Kinderzeche nicht wie gewohnt stattfinden. Im Rahmen des reduzierten Programms fand am Montag (19.07.21) trotzdem ein ökumenischer Gottesdienst unter freiem Himmel statt.

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Kinderzeche mit ökumenischem Gottesdienst gefeiert

Das zweite Jahr infolge kann das historische Dinkelsbühler Festspiel nicht wie gewohnt stattfinden. Im Rahmen des reduzierten Corona-Programms fand am Montag trotzdem ein ökumenischer Gottesdienst unter freiem Himmel statt.

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Von
  • Annika Svitil

Die normalerweise 10-tägige Kinderzeche in Dinkelsbühl ist auch in diesem Jahr anders. Der ökumenische Gottesdienst unter freiem Himmel ist dabei einer der wenigen übriggebliebenen Programmpunkte des historischen Festspiels. Die traditionellen Feierlichkeiten wurden bereits im März abgesagt.

Virtueller Start am Freitag

Bereits am Freitag wurde die Kinderzeche mit einem virtuellen Bieranstich von Oberbürgermeister Christoph Hammer (CSU) eröffnet. Am Sonntag gab es ein Platzkonzert der Knabenkapelle am Weinmarkt. Auch beim Gottesdienst, den die beiden evangelischen und katholischen Pfarrer gemeinsam abhielten, spielte die Knabenkapelle.

Auch Hochwasser war Thema

Thema der Andacht waren neben dem historischen Hintergrund des Festspiels auch die aktuellen Hochwasserereignisse in Teilen Bayerns, Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen. Die Besucherinnen und Besucher des Gottesdienstes waren coronakonform mit Abstand auf dem Weinmarkt verteilt. Plätze für den Gottesdienst mussten im Vorfeld reserviert werden.

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Die katholische und evangelische Pfarrer hielten den Gottesdienst gemeinsam ab.

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Die Knabenkappelle Dinkelsbühl begleitete den Gottesdienst.

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Die Besucherinnen und Besucher mussten im Vorfeld reservieren und saßen mit Abstand auf dem Weinmarkt.

Gucken für die Kinder

Am Dienstag geht das Programm der Kinderzeche mit der Übergabe der sogenannten Gucken an Schulkinder weiter. Diese mit Süßigkeiten gefüllten Tüten werden normalerweise beim großen Festumzug verteilt, der in diesem Jahr entfällt. Laut Organisator Hans-Peter Mattausch ist dieser Programmpunkt wohl der historischste in der Coronaversion der Kinderzeche. Immerhin geht das Festspiel auf die Sage um die Turmwärtertochter Lore zurück, die die Stadt im Dreißigjährigen Krieg zusammen mit einer Schar Kinder von den Schweden befreit haben soll.

Programm unter Hygienevorschriften

Damit bei der Guckenverteilung Hygieneregeln eingehalten werden, kommen die einzelnen Dinkelsbühler Schulklassen nacheinander in das Zeughaus. Hier werden die Kinder auf Abstand und mit Einbahnstraßenregelung durchgeschleust und dabei werden ihnen die Gucken überreicht. Ebenfalls am Dienstag findet der Frühschoppen in den Dinkelsbühler Biergärten statt. Hier ist aufgrund der Pandemie eine Reservierung im Vorfeld erforderlich. Am kommenden Sonntag, den 25. Juli, endet die Kinderzeche mit einem Konzert der Knabenkapelle.

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