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Kinder sterben bei Traktorunfall: Balderschwang unter Schock | BR24

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In Balderschwang sind zwei Kinder bei einer Fahrt mit dem Traktor ums Leben gekommen.

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Kinder sterben bei Traktorunfall: Balderschwang unter Schock

Im Allgäuer Ferienort Balderschwang sind zwei Kinder von einem Traktor überrollt und getötet worden. Ein unfassbares Unglück, die ganze Gegend sei betroffen und traurig, sagt der Bürgermeister.

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Nach dem Traktorunfall, bei dem ein Bub und ein Mädchen ums Leben kamen, ist das Entsetzen im Allgäuer Ferienort Balderschwang groß. Es sei furchtbar, dass ein sommerlicher Ausflug in einer solchen Tragödie endete, sagte Bürgermeister Konrad Kienle. "Für die Helfer und alle, die davon betroffen waren, war das ein furchtbarer Anblick. Die ganze Gegend ist betroffen und sehr traurig."

13-Jähriger am Steuer des Traktors

Der tragische Traktorunfall passierte am Samstagabend in der Nähe eines Waldstücks unweit der idyllisch gelegenen Lenzenalpe. Der zehnjährige Bub und das 13-jährige Mädchen hätten sich zusammen mit einer Zwölfjährigen in einem an der Traktorfront montierten Transportcontainer befunden, berichtete die Polizei.

Offenbar beim Überfahren einer Bodenwelle seien der Zehnjährige und die 13-Jährige aus dem Container herausgeschleudert und von dem Traktor überrollt worden. Das zwölfjähriges Mädchen blieb den Ermittlern zufolge körperlich unversehrt, ist aber schwerst traumatisiert. Am Steuer des Traktors habe ein 13-Jähriger gesessen, hieß es.

Spritztour zur Alpe nichts Ungewöhnliches

Nach Angaben des Balderschwanger Bürgermeisters hatten die Kinder zusammen mit ihren Eltern einen Tagesausflug zur Lenzenalpe unternommen. Die beiden Familien stammten aus dem 25 Kilometer entfernen Riefensberg im Bregenzer Wald und seien mit den Betreibern der Alpe befreundet. Bei solchen Besuchen seien auch schon in der Vergangenheit Traktorfahrten auf dem Privatgelände der Alpe üblich gewesen, berichtete Kienle.

"Der Bub hat das schon 100 Mal gemacht"

"Der Bub ist auf dem Privatweg der Alpe gefahren. Deswegen war die Spritztour des 13-Jährigen auch keineswegs illegal", machte der Bürgermeister deutlich. Da der Weg "brettlflach" sei und es keine größeren Gefahrenstellen gebe, hätten solche Traktorspritztouren mit dem 13-Jährigen am Steuer auch keine besondere Gefahr dargestellt. "Der Bub hat das schon 100 Mal gemacht, ohne dass bisher auch nur einmal was passiert ist", machte das Gemeindeoberhaupt deutlich.

Mit Material von dpa