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Die Polizei mahnt Eltern, aufmerksam zu sein, was ihre Kinder im Internet oder am Smartphone machen.
© pa/dpa
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Die Polizei mahnt Eltern, aufmerksam zu sein, was ihre Kinder im Internet oder am Smartphone machen.

Ein zwölfjähriges Mädchen aus Landshut wurde laut Polizei über einen bekannten Messengerdienst von einem 54-jährigen Mann aus Nordrhein-Westfalen aufgefordert, Nacktbilder von sich an ihn zu schicken.

Mädchen lernt Mann in Chat kennen

Bekanntgeworden ist der Vorfall, nachdem die Mutter ihre Tochter am Montag zunächst bei der Polizei als vermisst gemeldet hatte. Zuvor fand die Mutter auf dem Handy ihrer Tochter einen Chatverlauf mit einem jungen Mann, der das Mädchen aufforderte, Nacktbilder von sich zu senden. Angeblich habe das Mädchen den Mann in einem Chat kennengelernt - Bilder hatte die Minderjährige nicht verschickt. Die Kripo Landshut hat zusammen mit der Staatsanwaltschaft die weiteren Ermittlungen wegen des Verdachts des sexuellen Missbrauchs eines Kindes eingeleitet.

Polizei rät Eltern, aufmerksam zu sein

Das Polizeipräsidium Niederbayern nimmt den aktuellen Vorfall zum Anlass, Präventionshinweise an Eltern herauszugeben. Die Hinweise beinhalten unter anderem, dass Eltern und Kinder gemeinsam Sicherheitsregeln im Umgang mit dem Internet vereinbaren sollen. Beim Veröffentlichen persönlicher Daten (Profil-/Nutzernamen) sollten keine Hinweise auf persönliche Daten (Namen, Alter, Wohnort) enthalten sein. Außerdem rät die Polizei, die Webcam auszuschalten und persönliche Treffen mit unbekannten Onlinekontakten nicht ohne Begleitung zu vereinbaren.